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Meine persönlichen Filmkritiken
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Train - Nächster Halt: Hölle
Ein wirklich kranker Film von Anfang an. Bereits im Vorspann sieht man, wie eine Leiche rundherum aufgeschnitten wird, um die Haut zu entfernen und das Innenleben freizulegen, von oben bis unten. Da weiß man gleich, hier sind einige Leute am Werk, die keinerlei Skrupel kennen und denen Menschen egal sind, Hauptsache sie verdienen ihr Geld damit.
Herzstück des Films ist ein russischer Zug, wo eine Gruppe junger Ringer reinkommt, weil sie zu viel gefeiert haben und deswegen den geplanten normalen Zug nicht bekommen haben. Schon am Anfang denkt man sich als Zuschauer, dass die nicht stutzig werden, wenn sie im Zug bezahlen sollen und nachher nicht bezahlen müssen, ja sogar alle Pässe abgeben. Die sind dann verbrannt, nachdem die Verbrecher alles Gesundheitsinfos bekommen haben und so ihre Taten weiterführen können.
Es geht um Organhandel der üblen und illegalen Art. Es werden gesunde Menschen quasi geschlachtet und zerstückelt, um an die Organe zu kommen. Dabei ist den Leuten völlig egal, ob diese noch Leben, ein Bewusstsein haben oder ob sie Schmerzen haben. Als Beispiel wird ein Herz entnommen oder ein Auge. Eiskalt und ohne Reue. Der eine Bösewicht ist ein dickerer und verdammt kräftiger Russe, der angeblich zum Ende hin sogar einen leeren Wagon schieben kann.
Nachdem die meisten der Gruppe bereits tot sind und andere verzweifelt, hält der Zug irgendwo im nirgendwo an und die Tore öffnen sich. Die Patienten werden in eine Art privates Krankenhaus gebracht und dort liegen sie dann, bis sie versorgt werden. Ob sie versorgt werden bei Schmerzen ist eine andere Frage, die neuen Organe wurden noch im OP Wagen im Zug eingesetzt.
Zum Schluss bleibt nur eine von der ganzen Gruppe übrig, die in ein normales Leben zurückkehrt, nachdem sie auch den letzten Bösewicht umgebracht hat bzw. angebunden und der anfahrende Zug hat die Sache dann vollendet. Lustigerweise fragt man sich, wo die abgetrennten Wagons geblieben sind, wenn da plötzlich wieder ein kompletter Zug entlangfahren kann.
Mein Fazit:
Nichts für schwache Nerven. Manche Szenen sind wirklich sehr hart in der ungeschnittenen Fassung und man sollte einen leichten Magen dabei unbedingt vermeiden. Für Fans von Horrorschockern ist es ein interessanter Streifen, der nicht in der Sammlung fehlen sollte. Bitte aber nur ungeschnitten.
Hinzugefügt: 02.09.2010
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USS Montana - Countdown unter Wasser
Hier haben wir ihn wieder – den typischen U-Boot Film, wie man ihn schon oft gesehen hat. Wiedermal wurde ein neuentwickeltes sogar mit Stealth Technik und natürlich Atomsprengköpfen bestücktes U-Boot auf die Meere losgelassen mit einer Crew, wo niemand gedacht hätte, dass sie dem Land etwas Böses wollen. Der Captain ist völlig krank, hat einen Hirntumor und seine Medikamente, die er der Navy verschwiegen hat, lösen einiges in ihm aus und er beginnt durchzudrehen. Also nimmt das Unheil seinen lauf und seine Mannen und er nehmen das U-Boot in ihre Hände und wollen die Regierungen erpressen.
Natürlich aber gibt es wieder einen eher unscheinbaren Helden an Bord, der zusammen mit einem normalen Navy-Mann aufräumt, die Bösewichte aus dem Weg schafft und zum Schluss das Boot in die guten Hände zurückholt. Was anderes war da auch nicht zu erwarten und die Story an sich ist sehr flach und nicht kreativ.
Mein Fazit:
Muss man nicht gesehen haben, Filme wie Jagd auf roter Oktober waren viel besser besetzt von den Schauspielern her und die Story war nicht so einfach gestrickt wie bei diesem Film hier. Es wirkt wie eine günstige Produktion, keine großen Effekte, im Grunde war der alte Film „Das Boot“ mit ähnlichen Effekten belegt und das ist viele Jahre her. DVD kaufen auf keinen Fall, wer U-Boot Filme mag, kann ihn sich mal ausleihen und dann will man ihn ohnehin nicht mehr Wiedersehen.
Hinzugefügt: 02.09.2010
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Star Trek 11 - Der Anfang
Endlich gibt es einen Film über die wirklichen Anfänge von Kirk und Co. Das hat immer schon gefehlt und als ein aktueller Film stimmen Effekte und Handlung auch überein. Ein herrliches Spektakel. Es wird beim kleinen Kirk angefangen, unbeugsam und nicht an Regeln haltend und jedem Rockzipfel nachrennend. Eben so ein richtiges kleines Kerlchen dass seine Position im Leben noch nicht gefunden hat. Es wäre nun viel zu viel genaueres zu erläutern, wie seine Geschichte abgelaufen ist, wann er mit wem zusammengetroffen ist, dafür schaut am besten selbst den Film an.
Die Effekte sind sehr groß und vor allem sehr real geworden. Nicht wie billige Produktionen wo man ständig Filmfehler bei Übergängen hat, nein hier sieht man wie Profis arbeiten können mit der heutigen Technik. Der Film ist von 2009 und damit noch sehr neu. Egal ob man gleich zu Anfang die Taten von Kirks Vater sieht oder am Ende, wo das große Finale kommt – jederzeit hat man das Gefühl mittendrin zu sein und nicht nur dabei.
Mein Fazit:
Unbedingt sehenswert. Selbst wenn man kein Trekki ist und sich nie mit den anderen Filmen beschäftigt hat, kommt man hier ohne Probleme mit der Geschichte mit. Spektakuläre Effekte, mehrmals wechselnde Handlung, sympathische Schauspieler – rundum gelungen.
Hinzugefügt: 27.08.2010
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Watchmen - Die Wächter
Vorab muss man sagen: Der Film hat eine sagenhafte Länge von 149 Minuten ohne den Abspann und man sollte sich in jedem Fall sehr viel Zeit dafür nehmen. Man braucht sie auch, um die gesamte Geschichte mitzubekommen.
Der Film handelt von der alten Superhelden Truppe, den Watchmen, die in den frühen 70er Jahren den Menschen geholfen haben, eben genau das was man von Superhelden erwartet und von Filmen her ausgiebig kennt. Nur eben mit dem alten Stil und altem Stand der Waffen. Sie hatten sich bereits alle zur Ruhe gesetzt und wurden vergessen, die Anzüge verstauben, die Technik verstaubt im Keller und niemand will davon mehr etwas wissen. Sie haben sich entwickelt seitdem oder sind gestorben. Oder wurden eben umgebracht und damit beginnt der Film auch. Ein grober Klotz wurde umgebracht und man fragt sich zu Anfang was soll das und wer ist der andere Kerl mit der Mütze und den sich bewegenden Flecken. Man dachte zuerst er wäre ein Bösewicht, ist er aber nicht, er gehörte auch zu der alten Truppe bzw. deren Nachfahren und ist nur auf der Suche nach der Ursache und gerät dabei selber zwischen die Fronten und wird unschuldig beschuldigt. Mehrere Fallen sind leider nicht ohne bis es ihn erwischt und er auf der Flucht ist und auch enttarnt wird. Man muss dazu sagen, dass sich einige der Truppe freiwillig enttarnt haben, weil sie gejagt wurden von der Polizei und so konnten sie ihr Leben weiterleben ohne gejagt zu werden.
Eine sehr lange Vorgeschichte, bis etwas passiert und Action kommt dauert es lange. Es sind auch ausgiebige Nackt-Szenen dabei, die aber sehr gut ins Bild passen und zu dem Image des Films dazupassen. Düster, alt aber immernoch interessant und geheimnisvoll. Die verbliebenen Helden haben aber nichts eingebüsst, sie sind immernoch so fit wie früher. Egal jetzt ob es der klügste Mensch der Welt ist der alles vorhergesehen hat oder Dr. Manhatten, wo der irreale Wissenschaftler ist, der eine grosse Macht und ein noch grösseres Wissen besitzt. Das Ende ist nachher sehr überraschend und damit hatte man als Zuschauer definitiv nicht gerechnet. Es ist kein Ende wie man es von allen Filmen her kennt, es verbirgt eine Überraschung.
Mein Fazit:
Wer kein Fan von Fantasy ist und einen sehr langem Atem hat, der sollte diesen Film meiden, da gibt es bessere mit zentraler Action und weniger Geschichte drumrum. Hier aber muss man sich auf den Film einlassen und ihn am besten von vorne bis hinten ohne grosse Pause ansehen. Man versteht mit der Zeit immer mehr, was passiert war, passieren wird und worum es eigentlich geht. Wer gut und wer böse ist, wer schlimme Dinge gemacht hat und wer einfach nur normal geblieben ist. Ich finde eine gute Abwechslung zu anderen Filmen, die sich auf jeden Fall lohnt angeschaut zu werden.
Hinzugefügt: 27.08.2010
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Wicked Lake
Zuerst bin ich froh, dass der Film nicht aus meiner Idee stammt sondern aus der meiner Partnerin. Die hätte mich sonst ganz schnell gefragt, ob ich einen Film mit wenig Kleidung ausgesucht hätte. Denn es ist so: man sieht sehr viel nackte Haut. Eine wahre Freude für einsame Männer oder solche die das toll finden und sich sowas gerne reinziehen.
Die 4 Hexen sind ziemlich aufreizend gekleidet, wenn sie denn mal was anhaben. Es gibt diverse Szenen wo sie ausgiebig nackt zu sehen sind und man sich als Zuschauer fragt, was für ein Genre hat man da eigentlich erwischt, was hat das denn noch mit dem ganzen zu tun. Es geht um Hexen, die mal Urlaub machen in einer Waldhütte, um sich auszutoben und prompt bekommen sie auch das, was ihnen Spass macht. Schon auf dem Weg dorthin verdrehen sie allen Männern ausgiebig den Kopf.
In der Hütte dann kommt dann die "Familie" von Männern vorbei, die zu Anfang des Films zu sehen sind. Einer davon ist ein Verehrer der einen Hexe, ist aber völlig neben sich. Ehrlich gesagt ging mir sein Getue schon zu anfang des Films auf den Keks, es ist einach nervig und raubt den letzten Filmspass. Der aber wurde dann recht schnell kalt gemacht.
Man findet nicht so richtig einen Sinn in dem ganzen Film, es ist einfach nur ein Gemetzel. Und das unlogische an der Sache war, dass sie sich so zieren, als sie sich vor den Männern unter Gewaltandrohung ausziehen sollten. Davor und danach aber tollen sie völlig ohne alles durch die Gegend. Schlussendlich haben sie die Männer dann beseitigt und schienen wieder normal - sofern man das überhaupt so sagen kann.
Mein Fazit:
Für Paare kein guter Film, für einsame Männer die Haut sehen wollen ein guter Film. Und wer einfach hoffte, es geht in Richtung Horror der wird enttäuscht, denn von Horror ist da nicht viel zu sehen. Da hilft es auch nicht, viel Blut zu zeigen oder geschundene Körper, dafür brauchts schon etwas mehr. Die Spannung selbst war auch sehr schnell am Boden, ebenso wie die Vorfreude. Daher sage ich eindeutig: der Film taugt nichts.
Hinzugefügt: 09.08.2010
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G.I Joe
Von diesem Film hatte ich mir anfangs gar nichts erwartet. Ich konnte mich nur an die Kinovorschau aus dem Fernsehen erinnern, dass es sich um einen Actionstreifen handelt. Da ich solche Filme sowieso mag, wollte ich ihn also unbeding mal haben.
Der Anfang versetzte einen ins Grübeln, als dem Händler, der mit beiden Seiten Geschäfte machte, die Maske aufgsetzt wurde. Erst viel später im Film wurde dann endlich erwähnt, dass der Bösewicht ein Urahne von demjenigen ist und es war klar. Bis dahin konnte man es sich nur denken, da kurz nach dieser altertümlichen der Film mit Action begonnen hat. Einfach herrlich. Es ist zwar völlig übertrieben in allen Belangen, sowohl die Waffen als auch die Kampfmethoden, die Anzüge für übermenschliche Kräfte, Flugzeuge die 90 Grad Ecken fliegen können ohne mit der Wimper zu zucken, etc. Aber wer weiss schon was die Zukunft mal bringen wird und wir nicht doch soweit kommen.
Bleiben wir bei den Actionszenen: diese sind richtig gut und nur mit einem Soundsystem so richtig zu genießen und die Nachbarn bekommen jeden Schrei und jeden Schuss zudem noch mit. Die Story hinter dem Film ist flach gehalten, da gabs nicht viel kreatives, als das was es schon seit Jahren in der Filmbranche gibt. Eine neuartige Waffe die dazu helfen soll, den Bösewichten zur Gottherrschaft zu verhelfen. Die Umsetzung ist aber gut gelungen und die Zeit verfliegt sehr schnell. Die Dunkelhäutigen haben mal wieder kesse Sprüche auf Lager, so wie man es kennt, und das lockert das ganze sehr schön auf. Die Film ist bis zuletzt spannend und sehenswert.
Mein Fazit:
Diesen Film sollte man als Actionfan auf keinen Fall verpassen. Es sind zwar wie leider üblich auch zwischenmenschliche Szenen und minutenlanges Gerede dazwischen, aber das kann man gut verschmerzen. Schöne Computereffekte, teilweise nicht zu Ende geführt was man an Fehlern sieht, aber wenn man mitfiebert und das ganze am besten werbefrei genießt, dann stört das gar nicht. Schauts Euch an.
Hinzugefügt: 06.08.2010
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D-War - Dragon Wars
Nachdem man nun einige Drachenfilme sehen musste, die langweilig waren, eine flache Story hatten und im Grunde viel Rauch um nichts geschah, kam nun endlich wieder etwas Abwechslung ins Spiel. Dragon Wars beginnt leider mit viel alter Sprache, welche das Filmerlebnis erheblich stört. Man hat Lust vorzuspulen. Die Geschichte, wie alles begann hätte man auch besser gestalten können. So dass es auch der Zuschauer verstehen kann.
So dachte ich natürlich, dass es wieder ein Reinfall gewesen ist mit dieser DVD. Doch falsch gedacht. Nachdem dieser lange Anfangsspann vorbei ist, beginnt endlich etwas mehr Geschichte damals und in der Gegenwart. Wie so oft ist ein Reporter der Mittelpunkt und muss sich erstmal beweisen darin, was er weiss. Glücklicherweise ist sein Kollege kein Arschloch, sondern jemand der sich mit in das Abenteuer stürzt und sie machen sich auf die Suche nach der Nachfolgerin von damals.
Es zieht sich leider auch hier wieder etwas und der ganze Film ist sehr dunkel gehalten, aber die Action hat begonnen und die Effekte sind bis auf einige Computerfehler auch gut gelungen und schön flüssig. Leider wurden einige Sequenzen im Schnellbildlauf abgespult. Das fällt sofort negativ auf und erinnert an 80er Jahre Serien mit irgendwelchen Maschinen und ähnlichen Dingen. Dennoch aber sind die Effekte gut geworden, sie fesseln. Mit einem richtigen Soundsystem und entsprechender Lautstärke macht es auch viel Spass und spätestens als die Hauptaction in der Stadt beginnt weiss man, es ist eindeutig kein Fantasyfilm, sondern ein Actionstreifen. Genau mein Geschmack und eine gute Mischung.
Das Ende aber kommt etwas unerwartet und schnell und zwischendurch geht einem der Reporter auch auf den Keks mit seiner ständigen Wegrennerei. Hauptsache ihm geht es gut. Er würde sich nicht stellen, doch dann kommt es zum Glück anders als er es geplant hat – die Drachen haben sie sehr schnell wiedergefunden. Nachdem er sich nun wieder Schwächen geleistet hat und die Effekte leider etwas kaschiert wurden, fand man sich schließlich in der grossen Höhle wieder, worum es zu Anfang schon ging. Dort wurde wieder die alte Sprache angewandt, welche der Zuschauer vom Hören her nicht verstehen kann – schade. Auch das hätte man besser machen können. Vom Rumzicken und ständigen Namen rufen des Reporters mal abgesehen war es ein sehr gutes Ende, nochmals mit ordentlichen Actionszenen und viel guter Grafik. Es gefällt und packt einen bis zum Schluss. Ebenfalls passt die Musik des Abspanns hervorragend ins Bild, dass man nicht sofort aufspringt, nein man lässt es noch kurz auf sich wirken.
Mein Fazit:
Ein lohnenswerter Film und eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Drachenfilmen. Wer Action mag ist hier gut bedient und wer Fantasiefiguren mag ebenfalls.
Hinzugefügt: 02.08.2010
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District 9
In der Vorschau sah man nicht sehr viel, das weckt wenig die Begeisterung, die der Film eigentlich bei mir ausgelöst hat. Anfangs ist die Story sehr mau, man denkt es wird ein langweiliger Streifen wie viele andere auch und dann kommt nach einiger Zeit die Wende, wo es genauer um den eigentlich District 9 geht. Zuvor werden die Ausserirdischen noch behandelt wie Dreck, aber dann kommt die Kehrseite auf den Hauptdarsteller zu und die hat es wahrlich in sich. Erst ab jetzt bemerkt er, wie es denjenigen dort eigentlich geht, wieviele Wesen dort auf engstem Raum zusammengedrängt wurden und was die Menschen mit ihnen machen, nur damit sie ihr Katzenfutter bekommen.
Eigentlich sind die meisten freundlich, wollen keinen Ärger haben, passen auf ihre Familienmitglieder auf. Da ist es doch logisch, dass irgendjemand versuchen wird, einen Weg zurück ins Raumschiff zu finden. Dass es dann dieser eine wahr, konnte man von Anfang an nur ahnen.
Ich fand die eine Stelle sehr traurig, wo der infizierte Mensch in die Luke zu dem gebastelten Schiff gestiegen ist. Der Kleine war unten und total traurig, weil sein Vater fehlte. Und der Mensch hat nichts anderes zu tun, als absolut egoistisch zu reagieren und nachher das Werk des Ausserirdischen zu zerstören – durch blanke Dummheit. Auch nachher die Aktion, wo er ihn zurücklässt unter Waffen und selber mit dem Kampfanzug abhaut war eine blanke Enttäuschung für die Menschheit. Wenigstens dort hat er sich nochmal besonnen und das richtige getan.
Fazit:
Ein rundum gelungener Film, abwechslungsreich und sehr spannend. Ich hatte nicht mit so einer Spannung gerechnet und man dachte in der ersten halben Stunde auch, hier geht’s nur um die reine Jagd auf nicht-menschliche Wesen. Man wird positiv überrascht, da persönliche Schicksacke mit reinspielen dürfen, die ganze abwechslungsreicher machen. Muss man einfach gesehen haben, lohnt sich auf alle Fälle
Hinzugefügt: 27.07.2010
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REC
Der Film fängt mit einer supernervösen Reporterin an, die alles andere als professionell arbeitet, ständig unruhig und mit ihrem schnellen Reden die Menschen um sich rum an den Rande des Wahnsinns bringt. Nach einer halben Ewigkeit dann passiert endlich mal was und als Zuschauer denkt man, nun geht’s los. Aber weit gefehlt. Eine reine Panikmache, viel Geschrei und aufgeregte Menschen, eine Kameraführung jenseits von gut und böse.
Die Grundidee des Films an sich ist gar nicht so schlecht, aber die Umsetzung ist sehr einfach gemacht worden und das merkt man in fast jeder Szene. Wenn nicht gerade jemand schreit, dann wird in Panik rumgerannt. Gut, dass es dann doch noch viel Blut gibt und ganz zum Schluss hin eine kleine Erklärung für die ganze Infektion kommt. Das Ende allerdings ist so schnell gesehen, dass man enttäuscht ist.
Die Spannung ist angestiegen und dann – Ende und Abspann. Keine weiteren Rettungsmassnahmen, kein Weiterspielen der Story, alle sind tot und man weiss nun nicht, ob die Infektion weitergeht ausserhalb des Hauses oder nicht.
Fazit:
Man regt sich als intensiver Zuschauer extrem über die nervige und niemals die Klappe haltende Reporterin auf, die sich aufführt wie eine 15jährige und die keinerlei Nervenstärke hat. Muss man ihn gesehen haben? Eindeutiges nein, man verpasst nicht viel und das Geld, um die DVD zu kaufen sollte man in bessere Filme stecken.
Hinzugefügt: 27.07.2010 |
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