M & M - außen gut, innen besser

 

Meine persönlichen Filmkritiken

Übersicht:

 

Wall Street

Ein sehr alter Film aus den 80er Jahren, mit gut besetzten Schauspielern. Die Qualität ist natürlich nicht berauschend auf einem großen Fernseher, aber das ist zu verschmerzen, die Story ist gut gelungen und bis auf einige Phasen im Film auch interessant.

Es geht um einen jungen Finanz-Menschen, der noch seine Bestimmung sucht und vor sich hin arbeitet ohne damit viel Erfolg zu haben. Er fühlt sich zurückgesetzt und benachteiligt, er hofft auf den großen Durchbruch, aber dieser ist in weiter ferne und so verliert er auch den Glauben und die Hoffnung daran. Er muss jeden Tag Telefonlisten abtelefonieren, um Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen für Anlagen, also etwas was eigentlich undenkbar ist in der heutigen Zeit. Wer gibt schon gerne Geld her. Diese Liste umfasst aber keine normalen Bürger, sondern besser verdienende, Manager, und hohe Tiere. Da ist es natürlich umso schwerer, an sie ranzukommen. Viele ruft er unzählige male an und versucht es aufs Neue, er hat ja sonst keine andere Beschäftigung.

Dann eines Tages nimmt er allen Mut auf sich und geht direkt zu dem großen Börsen-Guru ins Büro, schleicht sich rein und versucht es auf diese Art und Weise, nachdem er am Vorabend einen heißen Tipp bekommen hat. Das ist zwar ein illegales Insiderwissen, aber er behält es sich im Hinterkopf. Als er dann nach langem Warten in dessen Büro darf, zu demjenigen, der jeden Tag mit vielen Millionen handelt, wird er unsicher und nervös. Er gibt einige Tipps ab, die den Guru nicht vom Hocker reißen. Dann kommt er mit dem Insider Wissen und schon hat er angebissen und eine verworrene harte und gefühlsarme Zeit hat begonnen. Er arbeitet sich hoch, wird selber kühler, bis er irgendwann sein Gewissen wiederfindet, weil es an die Fluglinie geht, was er als Insiderwissen weitergegeben hat. Dort arbeitet sein Vater als Pilot, der auch einen Herzinfarkt erleidet zum zweiten Mal.

Er will die Geschichte nun wieder gut machen und versucht, die Linie zu retten, dabei hat er aber die Rechnung ohne den Guru gemacht, der sehr gute Informationsquellen hat. Der Kampf beginnt, teilweise trocken, teilweise interessant, für einen Börsenfan jederzeit interessant. Der Kampf bis zum Ende hat sich gelohnt, wobei das eigentliche Filmende aus dem Nichts kommt. Abgeschnitten, als ob etwas vergessen wurde, kurz bevor er zur Gerichtsverhandlung muss, um seine Aussage als Angeklagter und Mitwisser zu machen.

Mein Fazit:
Einen lohnenswerter Film, auch wenn er alt ist. Es spielen u.a. Charlie Sheen und Martin Sheen mit, beide in der Hauptrolle, was die Sache spannender macht. Zeitweise wurde es mir leider langweilig, aber zum Ende hin wird’s wieder spannend. Wenn man sich nicht mit der Börse auskennt, fängt man mit vielem während des Films gar nichts an, das ist etwas schade, aber Börsenalltag ist eben trocken und von Zahlen bestimmt.

Hinzugefügt: 16.09.2011

 

Zahnfee auf Bewährung

Beim ersten Lesen des Titels denkt man sofort an den Kindergartencop mit Arnold Schwarzenegger oder auch Vin Diesel als Babysitter. Wieder versucht sich ein Actionheld, in diesem Fall Dwayne „The Rock“ Johnson an einer lustigen Komödie und will so wohl sein Image aufbessern. Sonst immer der harte Held und Schauspieler und hier nur ein armer Mensch, dem sein Leben zum Verhängnis wurde.

Der Hauptdarsteller ist ein ausgelagerter Held. Er war immer nur dafür bekannt, dass er Gegnern die Zähne ausgeschlagen hat beim Eishockey und wurde dafür gefeiert. Wie es so kommen musste, verliert er seine Popularität durch einen jungen wilden Eishockeyspieler, der ihm die Show stiehlt und auch sehr gut spielen kann. Das passt ihm so gar nicht und er ist schlecht gelaunt. Ist unfreundlich zu seiner Freundin mit den Kindern und sonst auch unverschämt. Der größte Fehler aber war, dass er der kleinen Tochter von ihr erzählt hat, es gibt keine Zahnfee. So bekommt er eine Vorladung und wird bei den Feen aufgenommen, um seine Schuld abzuarbeiten. Etwas was ihm so gar nicht gefällt. Dort dreht sich die Welt nicht um ihn, sondern er muss etwas leisten. Kann er das? Er stellt sich ziemlich mies an am Anfang und will sich auch nicht an Regeln halten, aber mit der Zeit wird es besser und er wird eine gute Zahnfee – wenn auch manchmal mit merkwürdigen Methoden die so gar nicht ins Bild passen.

Richtig lustig wird der ganze Film nicht. Man kann zwar über die eine oder andere Stelle schmunzeln, der besondere Effekt, das was Vin Diesel als Babysitter locker schafft, kommt hier einfach nicht auf und so wird der Film schnell langweilig und wird nur zu Ende geschaut, damit man ihn gesehen hat.

Mein Fazit:
Ein Film, den man nicht gesehen haben muss. Er ist langwierig und langweilig und kommt nicht an den Babynator ran. Eher geht es in Richtung Kindergartencop, der auch nicht sonderlich lustig war und am Ziel vorbeigeschossen ist. Manche Schauspieler sollten einfach ihr Image an Filmen beibehalten und das machen, was sie wirklich können und wo man gerne schaut. Als Skorpion König war er jedenfalls wesentlich besser.

Hinzugefügt: 16.09.2011

 

Orphan - Das Waisenkind

Unter dem Titel kann man sich schon einiges vorstellen oder denkt an eine ähnliche Story wie bei Children und anderen Filmen dieser Art. Es ist aber doch ein wenig anders. Es geht um ein Mädchen, was zu einem Waisenkind wurde und nicht im selben Land aufgewachsen ist, in dem es in dem Film geht. Es lebt in einem Waisenhaus und auch die Schwester, die sich um sie kümmert hat bei ihr nie ein gutes Gefühl gehabt und war immer vorsichtig. Auch weil sie lieber für sich und alleine war und sich mit Malen beschäftigt hat, anstatt wie andere Kinder in dem Alter zu spielen.

Das Paar, um das es in dem Film eigentlich geht, wünscht sich mehr Kinder und die Frau hat dann leider eine Totgeburt, was Ihr sehr nahe geht und sie völlig verzweifeln lässt. Man fragt sich hier warum, es ist doch noch ein Kind da, sie könnte ihre Liebe diesem Kind widmen. Aber das reicht ihr nicht, sie will unbedingt eines haben, kann aber nicht mehr schwanger werden.

So geht der Gang weiter zum Waisenhaus und in dem Land scheint eine Adoption sehr einfach zu sein, ganz anders als hierzulande oder in der Realität. Die beiden haben sich dort ein Mädchen ausgesucht. Leider keines von den normalen, sondern genau dieses Mädchen, was sich von allem so distanziert aber stets gewählt und ordentlich ausdrückt. Dass mit ihr etwas nicht stimmen könnte, auf die Idee kommen die beiden nicht. Und so nehmen sie nach einigen Formalitäten das Mädchen mit zu sich nach Hause.

Anfangs sind sie noch von ihr begeistert, aber es gibt schon Probleme. Die jüngere Schwester ist taubstumm und kann sich nicht gegen sie wehren und tut das auch nicht, der ältere Bruder ist sofort hoch eifersüchtig und befürchtet das schlimmste. Und genau das wird wahr. Das Mädchen drängt sich so sehr rein in die Familie, dass ihre Bösartigkeit auch mehr und mehr zum Vorschein kommt. Bis hin zur Eskalation, wo sie völlig durchdreht und auch nicht mehr normal ansprechbar ist. Sie hat viel Macht und ist sehr böse und das zeigt sie dann auch.

Mein persönliches Fazit:
Ein sehr spannender Film, lohnt sich für alle die dieses Genre lieben und sich ein wenig erschrecken lassen wollen. Die Story ist nicht weltbewegend oder besonders neu, sie ist bewährt und wurde hier recht gut umgesetzt, es reicht um die Zuschauer zu fesseln und sie mitfiebern zu lassen.

Hinzugefügt: 16.09.2011

 

The Reaping - Boten der Apocalypse

In der Geschichte geht es um eine Substanz, die Menschen wegtreten lässt. Sie sind nicht mehr sie selbst. Die Forscherin und ihr Kollege sind in dunklen Gängen und Höhlen unterwegs und werden zu einem Notfall gerufen, wo es sehr viele Menschen erwischt hat. Es stellt sich raus, dass es eine Art Erdbeben gab und so ein altes Grab eines Priesters freigelegt wurde. Dort tritt auch eine Substanz aus, die ersten Vermutungen nach die Ursache für all das sein soll. Als die beiden dann zu einem weiteren Einsatz gerufen werden, trauen sie ihren Augen nicht. Ein ganzer Abschnitt eines Flusses ist anstatt mit Wasser mit Blut gefüllt. Und die Frage kommt auf, woher das in diesem Ausmaß kommen soll.

Die Bewohner der Stadt sagen, es ist ein Mädchen, das wäre der Teufel persönlich. Und sie wäre der Ursprung von allem. Das kann die Forscherin aber nicht glauben. Klar fällt ihr einiges auf, aber sie will es nicht wahrhaben und ihr Kollege auch nicht. Es kommt also wie es kommen muss: sie bandelt mit dem örtlichen Sheriff an, zumindest in ihren Träumen, und kommt dem Mädchen immer näher. Sie scheint ihr zu vertrauen, das will sie ausnutzen, als sie begreift, dass sie tatsächlich der Ursprung sein könnte. Dennoch will sie sie retten und begibt sich in große Gefahr.

Wenn man den Film verfolgt und den Worten glaubt, dann findet hier eine göttliche Plage nach der anderen statt. Zuerst denkt man hier spinnen sie, aber es ist wirklich so und man kann langsam vorhersehen, was als nächstes passieren wird. Egal ob ein Krötenregen vom Himmel kommt, das Blut im Fluss oder eine Heuschreckenplage was die Angreifer des Mädchens niederstreckt – es scheint zu stimmen.

Die Forscherin macht sich natürlich weiter auf, die Wahrheit zu suchen und besucht das Haus des Mädchens. Keine gute Idee merkt sie nachher, aber das ist ja das übliche in solchen Filmen. Die Neugier ist so groß, dass der Verstand ausgeschaltet ist. Es ist eine Sekte aktiv, die sich Kindern annimmt, um genau das Erwachen des Teufels zu vermeiden, diese sind brutal und man versteht ihr tun nicht. Mit der Zeit aber wird einem klar, was sie tun und wer alles dazugehört – das ganze Dorf.

Als auch ihr endlich bewusst wird, dass es nur einen Weg geben kann, sind die Leute aus dem Dorf schon drauf und dran dem Ganzen ein Ende zu setzen. Sie verhindert das, das Mädchen wehrt sich, das Dort wird quasi plattgemacht wie schon das erste, damals weggespülte was man zu Anfang des Films sieht. Es ist kein Happy End was man hier hat. Die letzten Worte ihres Vaters kommen zum Schluss in ihr hoch, die besagen, dass sie das Kind gerettet hat und ein Erstgeborenes in sich trägt, und dass das Mädchen wenn es erwachsen wird zum Teufel persönlich werden wird. Das riecht doch förmlich nach einem zweiten Teil.

Mein persönliches Fazit:
Sehr spannend mit guten Effekten. Eine erfrischende Geschichte mit guten Schauspielern. Hier fehlen diese ganzen Schrei-Schauspieler und genau das tut dem Film unheimlich gut. Man flucht als Fernsehzuschauer nicht wegen manchen Schauspielern, man ist gespannt und erwartet das unerwartete. Ein Muss für alle Fans und Freunde des guten Horrorfilms, bitte aber nur die 18er Version, sonst macht das keinem Spaß.

Hinzugefügt: 16.09.2011

 

Break - No Mercy just Pain

Der Film fängt schon mal recht lasch an. Eine Gruppe von Mädchen plant einen kurzen Urlaub in einem verlassenen Waldgebiet, wo es ganz besonders schön sein soll. Die Story kommt einem bekannt vor, es beginnt doch so oft mit Urlaubsplänen, die nachher grausam enden. Die Charaktere sind soweit auch ganz angenehm, einzig die Dunkelhäutige nervt einem bis zum Abwinken mit ihrer Kamera, ihrer Respektlosigkeit und ihrer großen Klappe. Das gute ist, dass sie nachher als erste dran glauben muss.

Als die Damen sich wie so oft verfahren haben, fragten sie illegale Jäger und haben den einen davon gleich mal beleidigt und die Aufmerksamkeit damit auf sich gezogen. Damit war die Weiche gestellt für eine Menge Ärger. Sie parkten das Auto und zogen los in den Wald. Dort gab’s natürlich das übliche Meckern und Motzen über die Entfernung, wiedereinmal ist die Dunkelhäutige die mit der größten Klappe, auch als es nachher ans Zelt aufbauen ging.

Zugegeben, die Gegend ist sehr schön mit dem See bzw. Fluss, wo sie auch prompt zum Schwimmen reingestiegen sind. Horrorfilmtypisch bekommt Mann da auch etwas mehr zu sehen. Zumindest in der freien Fassung. Das eigentliche Grauen beginnt kurz drauf und die beiden Jäger haben die Gruppe sehr schnell dezimiert. Auch am Anfang des Filmes gab es immer wieder Einblendungen, wo ein Mensch getötet, Aufgehängt und zerstückelt wurde und dass sie hier und da auch mal einen Fuß am Seil oder eine Hand am Baum vergessen wieder wegzunehmen. Kann ja mal passieren. Jedenfalls eine sehr blutige Sache und auch der rausgerissene Darm unter dem Baum zum Ende des Filmes hin war ein schönes ekliges Detail.

Schlimmer aber ist die Dummheit der Mädchen, die die ganze Zeit anwesend ist. Schreien, Gaffen, und nicht das tun, was man tun sollte. Weglaufen, ein Fremdwort, man lässt hingegen die Waffe direkt beim Killer liegen, lässt sich erwischen, fällt alle 50m hin, so dass die beiden es leicht haben, sie zu finden und zu kriegen. Auch das Ende ist sehr grausam für die Zuschauernerven, der Killer hingegen wirkt eher witzig und charmant – der macht die ganze Filmsituation definitiv besser und lockerer (so wie auch die Country Musik immer zwischendurch). Man konnte schon fast lachen am Ende.

Mein Fazit:
Einmal anschauen genügt, mehr muss man sich nicht antun. Vor allem regt man sich als Zuschauer extrem über die Dummheit und Einfältigkeit der Mädchen auf, deren gesunder Verstand wirklich im Urlaub zu sein scheint. DVD kaufen lohnt nicht, leiht sie Euch lieber mal aus. Einmal geht’s, aber nur wenn man gute Nerven hat.

Hinzugefügt: 04.08.2011

 

Bram Stokers - Way of Vampire

Von diesem Film habe ich mir relativ viel versprochen, weil man Bram Stokers Dracula ja schon lange kennt. Und man wird leider bitterlich enttäuscht. Die Vampire haben einen Anführer bekommen, der so gar nicht Vampir ist, sondern sich immer so verhält, damit die Sippschaft nicht von der Menschheit entdeckt wird. Es gibt kein Menschenblut weil das süchtig nach mehr macht und so leben die Vampire eine sehr lange Zeit völlig unentdeckt.

Irgendwann dann kann es ja nicht mehr gut gehen und der erste Mord an einem Menschen passiert und dann fängt das Spiel an – denkt man. Nein weit gefehlt. Man wird weiterhin mit den sexuellen Szenen bedrängt, die gar nicht in den Film reinpassen. Man fragte sich zeitweise, ob das hier ein anderer Bram Stoker war oder ob das ein billiger Sexstreifen wurde und nur der Name wurde missbraucht dafür. Es mag zwar für einige Männer sicherlich toll sein, aber die Story ist so flach wie ein Brett und Hirn haben die meisten in dem Film auch nicht.

Mein persönliches Fazit:
Grottenschlecht, nicht zu empfehlen. Dieser Film ist die DVD nicht wert, worauf er aufgespielt wurde und wer den Film tatsächlich bis zum Ende angeschaut hat, wird ihn bestimmt gleich wieder bei ebay einstellen. So jedenfalls haben wir es gemacht.

Hinzugefügt: 04.08.2011

 

Braindead

Hier haben wir einen sehr alten Film, mit altertümlichen Effekten die heute niemanden mehr vom Stuhl hauen würden. Das macht ihn aber wiederum interessant und man schaut ihn sich doch mal an. Früher war er sogar auf der Liste des indizierten Filme, heute natürlich nicht mehr in Zeiten von SAW und anderen Streifen.

Es geht um einen geheimnisvollen Virus, welcher aus einem fernen Land eingeschleppt wird. Der Film beginnt in diesem Land und von einem Fund eines Tiefes, wo den Virus in sich trägt. Einer derjenigen wo es wegbringen wollen wird bei einem kleinen Unfall durch einen Biss infiziert und die anderen, die Einheimischen die als Helfer dabei waren, erschrecken nur, schreien vor sich hin und trennen die Körperteile ab, wo das Blut dranklebt. Arme, Beine, Kopf. Der Film hat begonnen.

Es wäre eigentlich überflüssig weiters drauf einzugehen, da es mich nicht vom Hocker gehauen hat, aber es bleibt immer dasselbe Grundprinzip und das Virus, dass sich weiterentwickelt im Gehirn. Bis zum guten Schluss, als es in Form einer Figur ausbricht und dann aber verhältnismässig leicht besiegt wird – allerdings extrem blutig.

Mein Fazit:
Ist einmal ganz nett anzuschauen, wie früher solche Filme gemacht wurden und mit welchen Effekten gearbeitet wurde. Sehr einfach und kostengünstig gehalten. Die Story ist an sich relativ flach aber für damalige Verhältnisse gut umgesetzt und damals wird es sicherlich auch die Horror-Fans von den Stühlen gehauen haben. Anders als heute.

Hinzugefügt: 04.08.2011

 

Bogeyman 3

Unter dem Titel konnte man sich beim Kauf nichts wirkliches vorstellen, nachher aber hatten wir es keinesfalls bereut, denn es ist alles sehr spannend und geheimnisvoll und man muss auch gar nicht lange warten, bis dem ersten etwas passiert.

Der Film basiert auf einer Legende, die immer wieder zum Leben erwacht, nur weil Menschen daran glauben und es aussprechen. OK denkt man sich, wie blöd müssen einige doch sein. Auch denkt man anfangs, alles dreht sich hier wieder um einen Hauptdarsteller und den anderen passiert sowieso nichts. So beginnt es auch. Tatsächlich aber sind alle in Gefahr, da sie auch von der Legende hören und es sich in einem Studentenwohnheim auch rasend schnell verbreitet. Machen kann man nichts dagegen, auch wenn die Menschen selber schuld an ihrer Lage sind.

Der Bogeyman ist ein Monster, was einen Menschen nach dem anderen umbringt bzw. umbringen lässt. Sie sind so verzweifelt und ohne ihre Sinne, dass es ein leichtes Spiel ist für ihn. Die Tötungen sind auch sehr kreativ, nicht immer nur dasselbe abschlachten. Das ist eine echte Abwechslung gegenüber den anderen Filmen und macht richtig Freude.

Auch hat man hier nicht das üblicher Dauer-Kreischen einer Darstellerin, da es immer sehr schnell und lautlos geht. Man ist irgendwann verwirrt ob es nun Realität oder Fiktion ist, aber auch das ist sehr gut gemacht.

Das Ende ist Horrorfilm typisch gemacht: es ist nicht beendet. Um die Sache zu beenden nimmt die Hauptdarstellerin die Morde auf sich und lässt ich abführen. Sie denkt es wäre damit beendet, wenn sie nicht mehr drüber redet. Doch weit gefehlt, so eine Geschichte geht ja nicht einfach unter, das bleibt immer im Gespräch.

Mein Fazit:
Sehr spannender Film, an einigen Stellen war meine Freundin sehr schockiert und sprang fast einen halben Meter zurück. Gut gemacht, sehr real wirkend, eine tolle Story und kreative Tötungsmethoden. Auf jeden Fall ein muss für alle Fans des Horrorfilms.

Hinzugefügt: 04.08.2011

 

Beutegier

Unter dem Titel kann man sich recht wenig vorstellen und denkt eigentlich an eine Jagd, da das Wort Beute vorkommt. Und das ist es nachher auch. Eine kleine Gruppe von – ich nenne sie mal Wilden – ist an den Küsten und den naheliegenden Wäldern unterwegs und es sollten ihnen keine Menschen und vor allem Menschen mit Babys in die Quere kommen. Sie sind auf der Suche nach Babys, weil wohl auch der Inzest nicht wirklich funktioniert. Die Anführerin, vermutlich die Mutter, ist die schlimmste von allen und zeigt allen was zu tun ist und ist erbost darüber, wenn die Jagd ohne Baby endete. Dank der deutschen Untertitel bekommt man wenigstens mit, worum es bei den Gesprächen geht. Die schwächste unter ihnen wird als Opfer hergenommen und so lange geschlagen, bis sie so viel Blut am Leib hat, dass die Menschen sie nicht sofort verscheuchen sondern Hilfe anbieten – und das wird dann zu ihrem Todesurteil.

Die Familie worum es hier geht wohnt auf dem weiten Land, er ist Programmierer und entdeckt die Tochter eines Nachts draußen im Garten, sehr wenig bekleidet, und hat das erst gar nicht wahrgenommen. Als dann noch die Schwester seiner Frau zu Besuch kommt, wird es interessanter, da sie noch ihren älteren Sohn mitbringt, der im Wald auch nachher den Aussichtspunkt findet, der ihm später und auch dem Baby das Leben retten wird. Er verhält sich vor allem zum Ende des Films hin richtig heldenhaft und sehr erwachsen, nicht das übliche Schreien und Wegrennen ohne Nachzudenken. Auch sonst ist der ganze Film mit unbekannten Schauspielern besetzt, die aber gut eingeordnet wurden. Einzig die Polizei wird hier ziemlich lahm gezeigt, ohne den großen Willen wirklich die Bande zu finden. Selbst zum Schluss hin, als der kleine das Baby vor dem Wilden retten muss, stehen sie nur da und sind unfähig dem Kind zu helfen.

Mein Fazit:
Erfrischende Abwechslung, gut besetzte Schauspieler, auch der Bruder der Schwester ist gut besetzt, da sie für diese Stelle ein richtiges Arschloch benötigt haben und er spielt seine Rolle überzeugend. Durch die Bank machte es Spaß. Nur der reine Schluss, wo noch das lebende Baby der Wilden in der Höhle liegt und es keiner entdeckt und die Anführerin noch im Wald umherläuft tief verwundet, ist etwas unfertig gelungen. Man weiß nicht so richtig ob die Höhle nun entdeckt wird oder ob da nochmals Wilde heranwachsen können oder nicht. Da wäre ein zweiter Teil fast schon vorprogrammiert.

Hinzugefügt: 04.08.2011

 

Tremors 1 - Im Land der Raketenwürmer
Tremors 2 - Die Rückkehr der Raketenwürmer
Tremors 3 - Die neue Brut

Viele Menschen kennen den ersten Teil dieses Films, der in den 90ern im Fernsehen gezeigt wurde. Für heutige Verhältnisse gibt es dort natürlich nicht viele Effekte, alles ist sehr einfach gehalten, nur das damals übliche - Massen von Blut - das ist mit dabei. Nur kennen die meisten nicht die anderen Teile, weil diese auch nicht sehr groß publiziert wurden. Was aber sehr schade ist..

Man kann den Film nicht wirklich ernst nehmen, egal welcher von den 3 Teilen. Man hat immer seinen Spaß, witzige Kommentare und Szenen und verliert dabei fast den Schrecken der Raketenwürmer aus den Augen, die ihr Unwesen treiben und Mensch und Tier töten. Sie haben eben auch nur Hunger. Andere Dinge spucken sie wieder aus oder lassen sie liegen. Sie reagieren auf allerlei Erschütterungen. Seien es nun laufende Menschen, Geräusche, Maschinen oder es fällt einfach nur ein Stein zu Boden. Dabei sind sie zumindest im ersten und zweiten Teil nicht sonderlich intelligent und geraten in einfache Fallen oder übersehen mal eben eine Betonwand eines Flussbettes oder den Felsen der Klippe. Glück für die Menschen, schlecht für die Tiere.

Waren es im ersten Teil nur die Raketenwürmer, entpuppen sich diese Tierchen im zweiten Teil als etwas intelligenter. Aus den Würmern entschlüpfen lauffähige Kreaturen, die sogar Infrarot nutzen um jemanden aufzuspüren. Nun heißt es also in Deckung gehen und die Körperwärme verstecken, nebenbei aber noch auf die im Boden lebenden Würmer zu achten. Besonders fies werden diese lauffähigen Kreaturen im dritten Teil. Und wenn man es zum ersten Mal sieht lacht man sich einfach nur kaputt. Sie können dort auch Fliegen, das macht die ganze Sacher interessanter. Die Art und Weise aber wie sie abheben ist einfach und simpel: sie bauen ein Gasgemisch auf und zünden das am Allerwertesten. Damit schießen sie über große Entfernungen oder aber in die Luft und fangen das Gleiten an.

Mein Fazit:
Die Figuren, insbesondere die laufenden und fliegenden sind vom damaligen Stand her gut gelungen. Sie sehen witzig aus, sind aber nicht sehr ernst zu nehmen, selbst wenn sie angreifen. Und wenn dann von Anfang bis Ende noch ein guter Dialog nach dem anderen kommt, dann würde ich mal behaupten, es ist einfach nur eine Komödie.

Es gibt noch einen 4. Teil. Der aber ist ein B-Movie und zeigt wie alles begonnen hat damals. Die Kritiken sind sehr schlecht, und man will es sich eigentlich nicht antun, so auch wir. Teil 1-3 macht sehr viel Spass und ergibt einen vergnügten Fernsehnachmittag.

Hinzugefügt: 05.04.2011

 

Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht Einparken

Das ist wiedermal ein typisch deutscher Filmtitel und man befürchtet schon das schlimmste in Richtung Dokumentation auf Comedy Basis gedreht. Es beginnt auch mit einem Sprecher, der in den ersten Minuten das Geschehen kommentiert und den Zuschauer gut in den Film einführt. Herrlich diese Sprüche, man fängt der früh an zu Lachen und erkennt vieles aus dem Alltag wieder. Überhaupt wurde der ganze Film sehr real getreu gemacht und das macht dann besonders Spaß. Die Kommentare, Antworten und Zitate sind oftmals zum Wegwerfen komisch und es macht einem viel Freude dabei zu sein.

Ich möchte gar nicht viel der Story erzählen, das wäre auch viel zu viel, da es sich eigentlich rund um den Filmtitel dreht, egal jetzt ob die Multitasking Fähigkeiten von Freuen, oder auch deren Spürsinn für unausgesprochene Dinge oder der Jagd- und Beutetrieb der Männer, der von Anfang an mit den Urmenschen erklärt wird und selbst dort war schon eine Art Nagelfeile vorhanden – einfach göttlich.

Mein Fazit:
Perfekt für einen lustigen Abend. Ein Film, den man in seiner Sammlung haben sollte, der irrsinnig viel Spaß macht und wenn man ihn als Päärchen anschaut, dann wirft man sich öfters Blicke zu, weil man einiges aus dem täglichen Leben wiederentdeckt. Toll gemacht, kein fummeliger deutscher Film wo wieder so oft gesungen wird. Schaut es Euch an, es lohnt sich.

Hinzugefügt: 28.02.2011

 

The Final - Nächste Stunde Rache

Dieser Film hat im Vorfeld das Interesse geweckt, da es ein sehr realer Grund ist, warum sich diese Geschichte abspielt. Einige Jugendliche werden die ganze Zeit in der Schule und drumherum gemobbt, beschimpft, gedemütigt und sehr schlecht behandelt. Sehr oft werden sie von den besseren der Schule bloßgestellt. Das ist es auch kein Wunder, dass man irgendwann am Durchdrehen ist und einen Ausweg sucht. Oder eben einen Weg, um sich fürchterlich zu Rächen.

Gesagt getan, die kleine Gruppe heckt einen finsteren Plan aus, wie sie die schlimmsten der Leute auf einer gefakten Party zusammenbekommen und sie dann zu bestrafen. Dazu gehören schlimme Strafen, die ihnen das Leben schwermachen sollen wie Verätzungen, fehlende Gliedmassen, Verletzungen die ihre Karriere zerstören, etc. Eben alles Dinge, worauf die besseren so stolz sind und was die gemobbten so gar nicht haben und niemals haben werden.

Der Plan wurde umgesetzt, es läuft alles gut, bis einer der Gruppe irgendwann austickt, weil einer mit in die Opfergruppe geraten ist, der da nicht mit dabei sein sollte, weil er nichts böses gemacht hat. Der Streit beginnt, Uneinigkeit, der erste Mord. Und schon sind sie mittendrin in einem bösen Spiel und kommen da nicht mehr raus. Sie haben zwar alle den Selbstmord geplant nach den Bestrafungen, aber dazu kommt es nicht.

Mein Fazit:
Ein sehr interessanter Film, der aus dem echten Leben stammen könnte, da sicherlich viele Mobbingopfer solche Gedanken hegen könnten. Kaum ein normaler würde etwas Derartiges tun und das ganze ist nur ein Film, zum Glück. Aber manchmal wäre es schon eine Art Erlösung gewesen. Ich finde, dass Ihr Euch diesen Film auf jeden Fall anschauen solltet, gute Nerven sollten aber vorhanden sein. Es lohnt sich auf jeden Fall, kein 0815 Streifen der immer und immer wieder dasselbe ausgelutschte Prinzip runterrattert ohne neue eigene Ideen.

Hinzugefügt: 28.02.2011

 

Shockwave

Hier haben wir einen denkbar schlechten und billig gemachten Film, der es nicht verdient, das Geld für eine DVD auszugeben. Dummerweise ist man hinterher schlauer als vorher und ich hoffe hiermit kann ich Euch warnen. Holt Euch lieber etwas anderes.

Der Film hat mit Science Fiction nicht viel zu tun. Die Animationen der PC Effekte ist dermaßen schlecht gemacht, dass man bei jedem Bild meint, man hat einen Seefehler. Nicht nur dass hier das Budget so klein war, dass auch die Schauspieler so gar nichts taugen – nein – hier war auch das Budget für gescheite Berechnungen zu klein. Unter solchen Umständen sollte man keinen Film produzieren und in den Handel bringen.

Einer der Hauptdarsteller, dieser Möchtegern Macho Ganove, der auch den Menschen am Anfang erschießt, der ist scheinbar aus den 70ern in unsere Zeit gekommen. Blöde und dumme Sprüche, ein optisches Auftreten wie aus einem billigen Pornofilm und dazu noch eine blonde Schauspielerin, die seine Gefährtin spielt aber eigentlich nichts in der Birne hat. Ist hart, ist aber leider so. Dann haben wir da noch die selbstverliebte Doktorin, die wie auch sehr oft in Filmen gesehen meint, die Weisheit mit Löffeln gefuttert zu haben. So was ist Gift für einen Film und hat da nichts zu suchen. Die Gruppe ist ohnehin schon klein.

Schon der Anfang des Films lässt einen nachdenken, ob man wirklich den Filmbeginn erwischt hat. Es wird schon weggerannt, keine Story oder Geschehnisse davor gezeigt. Das ist unterste Schublade. Ich dachte auch zuerst, da wäre was falsch gelaufen aber dem war nicht so. Kurze Zeit später kam der Filmtitel.

Die Roboter sind extrem schlecht gemacht, die Bewegungen stimmen nicht mit dem Ton so richtig überein und die so gefährlichen Waffen sind das einfachste was man sich vorstellen kann. Das macht weder Spaß noch erzeugt es Spannung. Damit ist ein Science Fiktion Film misslungen. Auch das billig gemachte Cockpit des Flugzeugs, die Fluggäste, der Innenraum, wie schnell sich die Frachtbox im Flugzeug gelöst hat ist dermaßen unrealistisch, dass auch hier jeglicher Spaß am Film leidet. Überhaupt: wenn man immer dasselbe Wetterbild sieht außen und die schlechte Animation des Flugzeugs oder der Helikopter, dann schaltet man eher ganz schnell ab und lässt es bleiben. Ich habe es mir aber bis zum Ende angetan, gelohnt hat es sich nicht. Es wurde ganz einfach und schnell beendet. Auch hier wieder die einfachsten Effekte und Animationen.

Mein Fazit:
Grottenschlecht, billig und völlig am Thema vorbei. Die Grundidee der Form der Roboter ist ganz ok und man kann daraus sehr viel machen, aber Bilder schneller laufen lassen, eine schlecht eingepasste Umgebung, einfache 2000er Animationen der Grafik – nein liebe Filmemacher, so wird das nichts und Ihr solltet Euch für ein anderes Gebiet entscheiden. Comics z.B., da wärt Ihr ganz richtig.

Hinzugefügt: 28.02.2011

 

R.E.D. - Älter, Härter, Besser

Diesen Film muss man als Action und Bruce Willis Fan unbedingt gesehen haben. Der Titel lässt schon erahnen, dass der nicht mehr ganz junge Hauptdarsteller ähnlich wie bei "Expendables" wieder aktiviert wird und das tut, was er am besten kann. Action vom Feinsten.

Hier spielen auch noch Morgan Freeman und Kohn Malkovich Mich nochmals Garanten dafür, dass der Film richtig gut ist und wenn sie dann noch als Team arbeiten, dann kann es nur noch besser werden.

Der in Rente geschickte CIA Agent lebt still in einem Haus, hat kaum Kontakte ausser der Frau am Telefon, die für die Schecks zuständig ist. Obwohl er sie eigentlich bekommt, sucht er immer wieder Gründe um sie anzurufen und sie wehrt sich auch nicht dagegen, bekommt aber stets Ärger mit ihrer Vorgesetzten. Sie machten dann auch ein Treffen aus, er will sie besuchen. In der Nacht aber geht es dann los. Eine Gruppe ist auf ihn angesetzt, um ihn zu erledigen, weil er in der Akte als "RED" markiert wurde, sprich er ist gefährlich und muss beseitigt werden. Das gefällt ihm natürlich gar nicht und er räumt erstmal kräfig auf und verliert dabei sein Haus. Als ehemaliger Agent weiss er, dass Telefone überwacht werden und so macht er sich auf, die Stimme am Telefon aufzusuchen und taucht ohne Vorwarnung bei ihr daheim auf. Natürlich war sie verängstigt und wollte dass er geht, was er aber nicht getan hat. Er hat sie mitgenommen. Entgegen den üblichen Filmen, wo diese Rollen immer mit extrem viel Schreien belegt werden, ist sie hier die meiste Zeit ruhig, regt sich natürlich auf, aber sieht ein, dass er sie retten will und das auch immer und immer wieder tut.

Als er dann seinen alten Kameraden im Altersheim aufgesucht hat und dieser dann ebenfalls bedroht wird, geht das ganze Spiel los und er sucht die Akte auf um mehr zu erfahren und benutzt dazu alte Kontakte und sein gesammeltes Wissen vieler Jahre. Zuerst dachte er, sein Kamerad wäre getötet worden, doch dieser ist quicklebendig und spielt das ganze Spiel mit, bis kurz vor dem Schluss, wo er leider erschossen wird, bevor die ganze Wahrheit auf dem Tisch liegt.

Es ist ein Actionspektakel mit guten Effekten, alles übertrieben, eben genau das, was man von so einem Film erwartet. Die Rollen im Film sind gut besetzt werden, man ist von Anfang bis Ende gespannt darauf, was als nächstes passieren wird und es passiert immer was.

Warum der Film im Kino nicht so gut ankam und relativ schnell wieder eingespielt wurde weiss ich nicht, aber es hat sich definitiv in der Zeit gelohnt hinzugehen und es sich anzuschauen. Das wird definitiv ein Film, den man sich für die DVD Sammlung kaufen sollte - aber ein richtig gutes Soundsystem ist zu Hause vonnöten, sonst kommen die Effekte überhaupt nicht so gut rüber wie sie sollen.

Mein Fazit:
Gehört in jede Actionsammlung, erfrischende und bekannte Effekte im Film, jede Menge Waffen, gute Schauspieler - ein stimmiges Gesamtpaket und für Bruce Willis Fans ohnehin ein absolutes Muß.

Hinzugefügt: 18.02.2011

 

Der Ghostwriter

Hier haben wir einen Film, der aufzeigt, was denn ein Ghostwriter wirklich ist und was seine Aufgabe ist. Nämlich Biografien und Texte für Menschen zu schreiben, über deren Leben, die das selber nicht können und nicht wollen, dennoch aber etwas für die Öffentlichkeit haben wollen. Natürlich werden sie nicht erwähnt und keiner mag zugeben, dass es sie gibt. Aber es ist wirklich so.

Der Film beginnt mit einem verlassenen BMW, der auf einer Fähre stehenbleibt, weil sein Fahrer nicht mehr da ist. Er ging über Board, man dachte es wäre Selbstmord oder eine Unfall gewesen, nachdem die Leiche am Ufer angeschwemmt wurde, doch es war anders. Er ist da in eine Wahrheit reingeraten beim Schreiben der Biografie eines Politikers, der viele dunkle Machenschaften hat. Und er wurde einfach zu neugierig auf die Wahrheit, die dahintersteckt.

So wurde also ein neuer Ghostwriter gesucht, einer von dem man dachte, er hat so gar keine Chance diesen Job zu bekommen, der aber Hilfe von seinem Freund hat, der sich später sein Agent nennt. Sein Vorstellungsgespräch verläuft komplett anders als gedacht und genau das lässt die Kunden aufmerksam werden. Er muss nun also in einem Monat für eine Viertelmillion Dollar die Biografie eines zurückgetretenen Politikers aufmöbeln, um sie der Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Die Sicherheitsstufe ist sehr hoch, er muss abgeschnitten von allem auf eine Insel, dort in ein Haus, zu anfangs lebt er noch im Hotel, was aber sehr bald zu gefährlich wird, da die Gegner des Politikers, angestichelt durch ein Kriegsverbrechergericht, den Politiker aufsuchen und ihn zur Rechenschaft ziehen wollen.

Der Ghostwriter steht einfach dazwischen. Anfangs macht er sich noch fleißig an die Arbeit und streicht vieles heraus, will neues nach Interviews hinzufügen, irgendwann aber stößt er auf die Unterlagen seines Vorgängers und wird neugieriger. Als er dann einen alten Mann auf der Insel findet, der ihm sagt, dass die Strömung gar nicht so verlaufen kann dass die Leiche dort an Land gespült wird, wo sie ankam, wird er stutzig. Er steigt in den BMW von Anfang und fährt eigentlich ins Hotel. Da das Navigationssystem aber noch aktiv war, lässt er sich dazu überreden, die Insel zu verlassen und auf das Festland zu fahren, wo er einen Doktor aufsucht, der mehr wissen soll. Er interviewt ihn sogar und das bringt natürlich neue und schlechte Erkenntnisse. Anschließend wir der verfolgt auf der Strasse, kann den Angreifern aber entkommen. Angekommen auf der Fähre kommen diese aber doch noch rechtzeitig und er flüchtet wieder von Bord.

Die ganze Zeit verhält er sich sehr stümperhaft und blöd, in einigen Situationen hätte ein intelligenter Mensch komplett anders reagiert, sinnvoller und mehr überlegt. Das ganze aber geht von Anfang bis Ende des Films. Speziell das Ende, sein Tod durch den CIA, ist sehr einfach geraten. Warum läuft man auch mitten auf der Strasse rum, nur um ein Taxi zu finden, nachdem er die Gattin des mittlerweile getöteten entlarvt hat, dass sie eine CIA Agentin ist. Er hatte ihr viel zu viel Vertrauen geschenkt, zu viel geredet, am Schluss fand er die herausgefundene Wahrheit im Manuskript seines Vorgängers und reizt sie. Damit hatte er sein Todesurteil unterschrieben.

Mein Fazit:
2 Stunden für diesen Film ist durchaus angemessen, die Story ist ja etwas umfangreicher. Es wird aber leider sehr viel geredet, und sein Verhalten ist einfach nur dumm in manchen Situationen. Mit etwas mehr Hirn, hätte er hier seinen großen Durchbruch haben können, stattdessen findet er seinen Tod, weil er aufgetrumpft hat. Ein unschönes aber typisches Ende, was in der Realität wohl nicht viel anders gewesen wäre. Politiker sind eben gefährliche Menschen, vor allem wenn sie mit Kriegsverbrechen zu tun hatten.

Hinzugefügt: 17.01.2011

 

Armee der Finsternis

Bei diesem Titel denkt man einen schlimmen und blutrünstigen Horrorfilm, der einen vom Sofa haut. Aber weit gefehlt. Das ganze ist eher ein auf lustig gemachter Horrorfilm der natürlich auch viele blutige Szenen enthält und einen zickigen und aufsetzigen Hauptdarsteller. Man lacht sich teilweise richtig krumm und vergisst, was das für ein Genre von Film ist und dass es eigentlich nicht zum Lachen sein sollte.

Es ist die Fortsetzung der in Deutschland indizierten Filme Tanz der Teufel 1 und 2 bzw. Evil Dead. Diese Fortsetzung aber ist ganz anders, interessanter. Man kann es schlecht beschreiben, aber wenn man die alten Animationen aus den 80er Jahren sieht, wie simpel das damalsgemacht wurde mit beweglichen Figuren, dann ist man heutzutage völlig verwöhnt. Aber genau dieser alte Charme bringt dem Film sehr viel. Wäre das alles nach heutigem Standard gemacht, wäre das nicht witzig - im Gegenteil. Total langweilig und abgestempelt als billig-Produktion. Hier aber erlebt man noch das alte Filme machen.

Zur Story möchte ich nicht viel verraten, den die gerät ein wenig in den Hintergrund. Der Held wird in die alte Zeit der Ritter zurückgeschickt, unfreiwillig, mitsamt seinem schrottreifen Auto und dort dann erst belächelt nachher aber bewundert, weil er ja eine abgesägte Schrotflinter und die Kettensäge an der Hand dabei hat. Für uns heutzutage nichts besonderes, damals gabs das nicht. Er will unbedingt zurück, hat eine grosse Klappe, eine Frau nach der anderen, eben ein totaler Macho. Als er dann loszieht und das Buch holt, was ihn zurückbringen soll, vergisst er die wichtigen Worte und weckt damit die Armee der Finsternis, reitet zurück und verlangt egoistisch wie er immer ist zurückgeschickt zu werden. Dass er den armen Menschen aber den Tod zurücklässt stört ihn kein bisschen. Bezeichnen wir ihn einfach mal als Arschloch.

Die Armee erwacht dann und mit ihr alle alten Animationskünste. Skellete und Knochengerürste ihn allen Varianten und Formen. Erstmal verdonnert zum Schaufeln und wecken aller toten. Man lacht sich hier bereits krumm über die Kommentare und Aussehen der Figuren. Als sie dann nachher in den Krieg ziehen, wird es richtig lustig.

Mein Fazit:
Müsst Ihr Euch unbedingt anschauen. So ein alter Film ist wirklich herzerfrischend und sorgt für gute Laune und zugleich Spannung. Das Ende ist dann leider sehr üblich, aber wenigstens ist es kein richtiges Ende und es wäre Platz für einen 4. Teil der Geschichte, den es aber nicht gibt. Selten so eine Knochen-Truppe gesehen, die so liebevoll animiert wurde und so dass jeder anders aussieht. Über die ganzen Filmfehler schaue ich mal hinweg, man findet sie massenhaft, aber das macht gar nichts.

Hinzugefügt: 30.11.2010

 

Arachnid

Arachnid ist wie es der Name schon vermuten lässt mal wieder ein Film, wo es um überdimensionale Insekten geht, die eine mutierte Form haben und dem Menschen nicht sehr freundlich gesinnt sind. Nach einem Flugzeugabsturz gerät eine Gruppe unterschiedlicher Leute auf einer Insel an diese Tierchen und weiß zuerst gar nicht, worum es sich handelt. Als das erste Tier erschossen wird und man im Schnitt sieht, dessen Kadaver fliegt herunter, dachte man eigentlich, jetzt entdecken sie, was es da gibt. Aber weit gefehlt – es wird ignoriert. Stattdessen widmet sich der Wissenschaftler lieber den kleineren Tieren bzw. denen die nur etwas größer geworden sind, zumeist Spinnen und sackt diese in kleine Gläser ein und friert sie ein, um sie weiter zu erforschen. Dass er dabei aber zu weit in die mutierte Natur vortritt war ihm nicht klar und er erkennt das auch nicht. Der Rest der Gruppe ist schon früher verwirrt und weiß aber auch noch nicht, worum es sich hier handelt. Nach und nach begegnen sie den Tieren und es beginnt der Kampf auf Leben und tot.

Mein Fazit:
Der Film an sich ist besser, als ich es zuerst vermutet hatte. Eigentlich hatten wir uns auf eine billige Produktion eingestellt, wie man sie so oft sieht, aber hier wurden die Effekte gar nicht schlecht umgesetzt und es zieht einen in den Bann, weiterzuschauen, was als nächstes passiert. Wären da nicht die üblichen auf dumm gemachten Schauspieler, die mitten in Spinnennetze laufen, die auch so gar nicht zu übersehen sind, dann wäre es auch richtig gut gelungen. So aber hat man wenigstens temporär ein wenig Spaß und wer solche Arten von Filmen mag, der ist hier verhältnismäßig gut bedient.

Hinzugefügt: 30.11.2010

 

All Inclusive

Ein sehr lustiger Film, der sich auf jeden Fall lohnt anzuschauen. Es geht um mehrere Paare, die mehr oder weniger gut ihr alltägliches Leben bewältigen und zumeist aneinander vorbei leben und das ganze nur noch wie Arbeit wirkt. Bis eines der Päärchen, die die anderen gerne mit ihren Planungen und Powerpoint Präsentationen nerven, auf die Idee kam mit einem Urlaub auf der Insel. Einer ganz speziellen Insel, wo sie auf der Warteliste waren und so den Platz bekamen. Unter dem Vorwand, es wäre zu teuer, haben sie ihre Freunde überredet mitzufliegen. Diese waren zuerst gar nicht begeistert, da dies sehr kurzfristig passieren müsste. Aber als selbst die Kinder eines der Paare sagten, sie sollen ruhig mal in Urlaub fliegen und der Großvater schon zum Aufpassen vor der Türe stand, blieb ihnen keine andere Wahl mehr.

Die Reise beginnt also, eine traumhafte Gegend, blaues Wasser, schöne Strände, alles sieht nach einem perfekten Urlaub aus. Aber nur bis sie den Plan bekommen und aufgeklärt werden, worum es bei dem Programm eigentlich geht. Es gibt den östlichen Teil der Insel für Singles, Sex und viel Party und den westlichen Teil wo die Paare gelandet sind, um ihre Beziehungen wieder in Schwung zu bringen. Dort beginnt der Plan schon morgens um 6 und man hat kaum eine Chance, wirklich Urlaub zu machen. Zähneknirschend fangen sie also mit dem Programm an, völlig unterschiedliche Charaktere und Verhalten. Die Betreuer und Psychologen dort, sie nennen sich zumindest so, quetschen sie dann aus und bringen verborgene Ängste und Wut hervor. Irgendwann geht das allen zu weit und sie sind kurz vor dem Aufgeben.

Als dann die sehr junge Freundin von dem einen verschwindet machen sie sich auf die Suche zum anderen Teil der Insel und erleben dort wahre Überraschungen. Nicht nur die Partys, nein auch die Ex-Frau des einen ist dort und sucht ihn, weil immer noch Gefühle trotz der Scheidung bestehen.

Mein Fazit:
Eine tolle Idee, sehr schön umgesetzt. Man erkennt leider sehr oft, dass die Sachen nicht auf der Insel gedreht wurden sondern im Studio und dann nur mit anderem Hintergrund, aber das stört nicht besonders. Die Dialoge sind teilweise sehr lustig, man hat viel Spaß beim Anschauen, sie zoffen und zanken dass es eine wahre Freude ist. Es ist auf jeden Fall ein Film, der sich zum Aufheben lohnt, wenn man mal wieder den tristen Alltag vergessen will. Weiterhin sind auch viele bekannte Schauspieler dabei, u.a. Jean Reno um nur mal einen zu nennen, der hier eine wirkliche Rolle der etwas anderen Art bekommen hat, als man es von ihm kennt.

Hinzugefügt: 04.11.2010

 

5150 Elms Way

Dieser Film bedeutet schlicht weg totale Verwirrung. Unter dem Titel selber kann man sich so gar nichts vorstellen, ausser eine Adresse wo etwas passieren muss. Und genau so kommt es auch.

Ein junger Mann hat einen Fahrradunfall, es geht ihm nicht gut. Erstaunlicherweise kann er mit der Verletzung noch selber laufen. Da kommt er zu dem Haus an der Adresse des Filmtitels, weil er dort ein Taxi stehen sieht. Der Fahrer des Taxis ist ein sehr geheimnisvoller Mann, der dort mit seiner Familie lebt. Der Junge ist einfach viel zu neugierig, als ihm der Mann anbietet, ein anderes Taxi zu rufen. Er geht in das fremde Haus - so blöd muss man erstmal sein. Dass das nicht gutgehen kann, dürfte allen Zuschauern auch klar sein.

Er wird also ertappt und gefangengenommen, kommt in ein Zimmer, wo ein anderer stark verletzter Mann drinliegt. Dieser wird rausgezogen und ist kurz vor dem Tode. Kurze Zeit später wird der dann die Treppenstufen runtergezogen und sein Kopf dengelt an jede Stufe. makaberes Bild. Er aber ist weiterhin gefangen.

Mit der Zeit bekommt er einiges mit von der Familie. Der Mann ist mehrmaliger Schachmeister und wurde nie geschlagen. Die Tochter ist eine Irre, die sich nicht im Griff hat, die Mutter ist einfach nur dem Mann treu und verschließt vor allem die Augen, was er tut. Sie aber ist der wundeste Punkt der Famlie, wo der junge Mann versucht, sie so weit zu kriegen, dass er flüchten kann. Es gelingt ihm auch eine Flucht, aber erstellt sich extrem dämlich an und stürzt in einen Bach, wo er wieder von dem Vater gerettet wird - und erneut in dem Zimmer landet. Seine Wahnvorstellungen nehmen zu, er sieht einen Blutfleck an der Wand, der immer grösser wird. Natürlich nur in seiner Vorstellung.

Irgendwann dann stellt sich raus, warum der Vater das ganze eigentlich macht und auch seine Tochter mit dabeihaben will, um sie vorzubereiten. Er bestraft böse Menschen, solche die sich an Kindern vergreifen und ähnliches und nimmt diese dann für ein menschliches Schachspiel in seinem Keller. Die schwarzen sind die bösen, die weissen sind die guten. Die gräbt er meistens aus den Gräbern aus und bringt sie mit in das Spiel.

Zum Schluss wird das finale Spiel auch gespielt und der junge Mann zieht die Sache trotz allem auch durch, obwohl er hätte flüchten können.

Mein Fazit:
Man muss sehr viel Geduld haben, es ist sehr in die Länge gezogen. Und es dauert auch sehr lange, bis man versteht worum es eigentlich geht und warum der Vater so handelt. Während des Films wollten wir mehrmals stoppen und uns das nicht mehr antun, damit ich aber meine Filmkritik fertig krieg, habe ich durchgehalten bis zum Ende. Ob es sich gelohnt hat weiss ich nicht, für mich selber jedenfalls nicht.

Hinzugefügt: 04.11.2010

 

666 - The Child

Ein Film, wo es wiedermal um die berühmte Zahl 666 geht und dass das die Zahl des Teufels oder seiner Gefährten ist.

Bei einem Flugzeugabsturz kommen die Eltern des kleinen Jungen ums Leben und nur er hat den Absturz überlebt – alleine schon das sollte aller Welt komisch vorkommen. Auch komisch ist die Anwesenheit eines Kamerateams vor allen Rettungskräften, die ihn dann ins Krankenhaus bringen und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Der Junge kommt sehr schnell zu Pflegeeltern, ohne große Prüfung, ohne Vorgeschichte, ohne Beschnuppern ob sie miteinander klarkommen und er nennt sie auch sofort Mum und Dad. Dass so was nicht real ist dürfte allen klar sein, aber es kürzt den Film ungemein ab und bringt einen schneller zum Punkt. Als es bei dem Paar bedingt durch die Arbeit etwas kriselt, kommt noch die hübsche Kinderfrau dazu, welche selber sehr jung ist und auch nicht mit ihren Reizen geizt. Die Gesichtsform zwischen dem Jungen und ihr ist sehr ähnlich. Und erst als die Nonne auftaucht, die den Vater vor Unheil und der Auferstehung warnen will, wird es so richtig interessant. Die Morde haben aber zuvor schon begonnen.

Das Ende allerdings ist so schnell wie der Anfang. Nachdem alle tot sind, und der Tot kam teilweise viel zu schnell um es genießen zu können im Film, wurde er erneut an eine neue Familie gegeben – die Schwester der toten Frau. Das einzige Zeichen was der Junge hat, was auf die Sache mit der Zahl hindeutet, sind die 3 Zahlen auf seiner Zunge, aber das merkt scheinbar niemand vorher und auch niemand nach dem Debakel.

Mein Fazit:
Der Film ist sehr kurz gehalten, anfangs ist das ja sehr praktisch um nicht zu warten, aber am Ende hätte man einiges besser machen können. Da schaut man dann etwas verdutzt und überlegt, ob es das nun wirklich war und auch ob die Kinderfrau wirklich tot war oder nicht. Da man sich nicht groß gelangweilt hat, kann ich den Film durchaus empfehlen, mehrmals anschauen allerdings ist nicht drin. Dafür ist es einfach zu kompakt und reißt einen nicht aus dem Sessel.

Hinzugefügt: 04.11.2010

 

7 Days

Ein Vater verliert seine Tochter durch einen bereits vorbestraften Vergewaltiger. Dieser hat das kleine Kind eiskalt ermordet nach dem Missbrauch. Er war wegen Mangel an Beweisen freigesprochen worden und schon hat sich das ganze wieder gerächt – wie im wirklichen Leben auch.

Daraufhin wurde er sehr still und hat sich einen Plan überlegt, wie er ihn zur Rechenschaft ziehen kann. Also wurde ein Ort gesucht, der Raum vorbereitet und Leute angeheuert, die dafür sorgen, dass er den Täter aus den Händen der Polizei bekommen kann. Das gelingt ihm dann auch, seine Frau weiß aber nichts davon und ist damit gar nicht einverstanden, was sie nachher auch im Fernsehen sagen wird und ihren Mann zum Aufregen bringt.

Er hat ihn also gefangen, ausgezogen und festgemacht, so dass er nicht entkommen kann. Nun erwartet man eigentlich ein Szenario von vielen Schmerzen und kreativen Möglichkeiten, was man dem Täter alles antun kann. Das ist aber leider nicht so wie geplant. Was gut in diesem Film anfing, geht sehr schnell in Langeweile über, da er gar nicht so stark ist und das tun kann, wie er es vor hatte. Es ist ein wenig schade, wenn man sich vorstellt, man wäre in der Situation, da fallen einem doch sicherlich mehr Dinge ein, um demjenigen weh zu tun. Da er sich aber nach den 7 Tagen der Polizei stellen will, bleibt nicht viel Zeit. In 7 Tagen hätte seine Tochter Geburtstag gehabt. Und das wollte er ihn wissen lassen.

Mein Fazit:
Guter Anfang, schlecht weitergemacht, ideenlose Herumirren und Angsteinjagen. Man hätte hier wesentlich mehr machen können und etwas Kreativität einfließen lassen, damit es spannend bleibt. Denn man sitzt davor und wartet immer, was er ihm nun am nächsten Tag antun wird – aber es passiert nichts. Er läuft rum, tut wenig, lässt ihn weitestgehend in Ruhe, nachdem er ihm anfangs die Kniescheibe zerschlagen hatte. Etwas schade, hatten uns mehr davon erhofft, aber so war es eine einmalige Sache und ein Kauf des Films hat sich so gar nicht gelohnt.

Hinzugefügt: 04.11.2010

 

The Expendables

Das ist mal wieder ein richtiger Actionfilm und das ganze mit einer fantastischen Besetzung. Alle Fans der alten Tage sind sicherlich begeistert, wenn hier Sylvester Stallone, Jet Li, Jason Statham, Dolph Lundgren, Arnold Schwarzenegger im sehr kurzen Auftritt, Mickey Rourke, etc. zusammenkommen.

Es hört sich zuerst nach einem Alleingang an, aber man ist überrascht, welche pfiffigen Dialoge von den Leuten geführt werden – immer mit Humor und Charme auf den Lippen. Eine gute und bombige Mischung. Man hat sehr viel Spaß den Film anzuschauen, die Story ist verhältnismäßig einfach aber für eine solche Art von Film mehr als ausreichend. Nachdem einer aus der Gruppe nicht mehr ganz zurechnungsfähig war und ausgeschlossen wurde, weil er bei einem Auftrag aus der Reihe getanzt ist, läuft dieser zum Feind über und erzählt Dinge, die dieser interessant findet, um die Gruppe fertigzumachen. Dass lassen sie sich natürlich nicht bieten und sie akzeptieren den Überläufer zum Schluss hin sogar und nehmen ihn wieder mit in die Gruppe auf. Das sind eben Männerfreundschaften.

Der Kurzauftritt von Schwarzenegger ist eher was zum Lachen, weniger ernst. Aber der Kommentar, dass er Präsident werden will kommt ja nicht von ungefähr.

Es gibt jede Menge Explosionen, Bomben, Effekte, alles Dinge die viel Spaß machen und die Sache spannend halten. Nach dem alten Rezept, wenig reden, viel Ballern. Kommt gut an und hat mir sehr gut gefallen.

Mein Fazit:
Lohnt sich für Actionfans auf jeden Fall. Jason Statham hat wieder gute Einzelkämpfer Szenen und mag vor allem alle Messer. Mit denen trifft er richtig gut. Andere lieben die großen Kanonen. Eben eine sehr gut gelungene Mischung. Sollte in keinem Action Regal fehlen.

Hinzugefügt: 11.10.2010

 

Rise of the Gargoyles

Dieser Film ist leider nur ein B-Movie, was man auch schnell an den Schauspielern merkt. Zudem wurde er scheinbar in Frankreich gedreht und es werden diverse französische Namen im Vorspann gezeigt, was die Freude von vornherein etwas schmälert. Die Erfahrung hat einen da nichts Gutes gelehrt, weil Franzosen scheinbar etwas anderes unter einem Film verstehen wie wir hier.

Das Thema selbst ist eigentlich sehr interessant. Eine alte Kirche soll abgerissen werden, weil sie als einsturzgefährdet deklariert wurde. Warum und wieso das so schnell kam hat niemand hinterfragt. Kurz zuvor aber hat es schon sehr blutige Morde gegeben, wo man sich fragte, ob das ein Mensch sein kann, da meistens der Kopf abgetrennt wurde und der Körper selbst völlig zermatscht und zerstört. Als ob ein Tier Hunger gehabt hätte.

Bei den Grabungen also entdecken 2 Arbeiter eine Kammer und Gänge unterhalb der Kirche, kurze Zeit später erfährt man, dass diese Kirche auf einer ehemaligen anderen Kirche errichtet wurde, welche ein geheiligter Ort war. Sie stoßen auf etwas, mit dem sie nichts anfangen konnten und wurden sehr schnell sehr gierig und fangen an, herumliegende Artefakte, nennen wir sie Stein-Eier, mitzunehmen, ohne zu wissen was sie damit auslösen. Es muss ja auch eine Art Mutter dafür geben. Die Steine leuchten im Dunkeln aber nicht bei Tageslicht. Das Muttertier hat sich also auf die Suche nach den Steinen gemacht und bringt dabei alles um, was ihr an Menschen in den Weg kommt. Der Inspektor der Polizei ist ein typischer Polizist, der nichts glauben will aber Hilfe erwartet. Er hilft ihnen nicht, bis zum Schluss, sondern verdächtig den Hauptdarsteller des Films, bis es ihn selber erwischt, als er gerade damit anfing, an die Geschichten des Hauptdarstellers zu glauben und ein Blick in dessen Buch über die Gargoyles zu werfen.

Es fällt ihm dann irgendwann auf, dass ein Gargoyle nicht mehr an seinem Platz am Kirchturm ist und es wurde ihm schnell klar, mit was sie es hier zu tun haben. Nach seiner ersten Begegnung war er erstmal verwirrt und der Zuschauer denkt die ganze Zeit, warum er nicht mit dem Film als Beweis zur Polizei geht. Stattdessen schaltet er eine Reporterin samt Kameramann ein, die den beiden anfängt zu glauben und versucht, die Sache aufzuklären.

Mein Fazit:
Der Film wäre von der Story her interessant, wenn es etwas liebevoller gemacht worden wäre und die Frauen sich nicht dauernd wieder hochblond anstellen würden. Das ist in diesen ganzen Filmen immer ein großes Manko, dran gewöhnen kann man sich aber trotzdem nicht. Er lohnt sich durchaus zum einmal anschauen, aber ein zweites Mal lockt er auf keinen Fall. Dafür ist das ganze zu plump gemacht, diverse Filmfehler stecken mit drin und das Verhalten der Schauspieler hätte etwas intelligenter ausfallen müssen.

Hinzugefügt: 11.10.2010

 

Red Canyon

Der Film beginnt mit der Szene, als der Bruder über seiner Schwester kniet, sie ist verletzt und gefesselt. Sie sieht schreckliche Dinge wenn sie ihre Augen schließt. Doch es sind viele Lücken vorhanden, sie kann sich an nichts zusammenhängendes erinnern, um daraus passende Gedanken zu machen. Ihr Bruder erzählt ihr also, was passiert ist, eine schreckliche Sache.

Ein paar Jahre später kehren die Geschwister zurück an den Ort des damaligen Geschehens, um das Grundstück der verstorbenen Mutter zu verkaufen. Es liegt natürlich inmitten von nichts, am Ende der Welt. Viel Gemecker, man verfährt sich und landet am Ende einer Strasse, aber irgendwann kommt die Gruppe dann doch noch ans Ziel. Da wie üblich auch immer mindestens ein Macho und Besserwisser dabei sein muss, um die Zuschauer zu ärgern mit seinen bescheuerten Kommentaren, ist das auch leider nicht anders. Sonst wärs wohl zu langweilig.

Die Schwester leidet weiterhin an den Träumen, wenn sie die Augen schließt und ist irgendwann so verzweifelt, dass sie freiwillig in die Höhle geht, wo das damals passiert ist, um es besser verarbeiten zu können. Eine an sich gute Idee, nur geht sie dort alleine hinein und das kann ja nicht gutgehen. Sie erfährt dort auch, dass es noch grausamer war, als es damals erzählt worden ist und das schlimmste: es gibt dort immernoch Aktivitäten. Das wird der Gruppe und ihr natürlich zum Verhängnis, so dass ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.

Interessant wird es im Laufe des Films, wenn man erfährt, wer eigentlich auf welcher Seite steht. Wer wessen Vater und Bruder ist. Das bringt nochmal Spannung rein, da man eben noch dachte, das wäre der gute und er hilft den anderen und im anderen Moment zeigt er sein wahres Gesicht und sieht nur auf ihn gerichtete schockierte Blicke. Das macht die Sache abwechslungsreich und spannender und tut dem Film auf jeden Fall gut.

Natürlich bleiben am Ende immer Überlebende, aber der Weg dorthin ist lange und blutig.

Mein Fazit:
Einmal anschauen lohnt sich auf jeden Fall, man sollte aber immer davor sitzen und nicht mal in die Küche laufen, sonst könnte man eine wichtige Szene verpassen, wo jemand sein Gesicht zeigt oder wenn eine Rückblende die man vorher schon sag weiterläuft und man sieht, was wirklich passiert. Die Spannung ist auch bis zum Ende vorhanden.

Hinzugefügt: 11.10.2010

 

Repo Men

Die Repo Men sind die Männer, die künstliche Organe wieder zurückholen, wenn der Kunde die absolut horrenden Preise und Raten nicht mehr bezahlen kann. Ab dem 3. Monat hat man dann ganz schlechte Karten, denn sie holen gnadenlos alles das wieder zurück, was der Mensch zum Leben brauchen würde. Das geschieht gesetzlich und wenn das eine echte Zukunft wäre, dann wäre sie zappenduster. Einzig der VW Touareg in seinem Breitbau kommt hier richtig gut rüber, alles andere ist eine Zukunft inkl. Elektro- Smart.

Die Story ist relativ einfach gehalten, typisch für so einen Film. Einer der beiden besten Repo´s wird selber irgendwann ein Opfer von eines schlimmen Unfalls auf der Jagd nach Menschen, die nicht mehr bezahlen können und wollen. Bei 18-24 Prozent im Zinsen im Jahr ist das irgendwie auch nachvollziehbar. Als er dann das künstliche Organ bereits bekommen hat und man eigentlich denkt, dem Mitarbeiter wird es für seine herausragenden Dienste so überlassen, ist man getäuscht. Er müsste dafür hart arbeiten und zwar so wie vor dem großen Unfall. Das kann er aber nicht mehr. Schuld daran ist nicht alleine nur der Unfall, sondern auch eine Frau, die aus lauter Ersatzteilen besteht, die er aber nicht umbringen kann um diese Organe zu entnehmen. So kam wie es kommen musste – der Held verguckt sich in die Frau und versucht diese zu retten und setzt dabei alles aufs Spiel inkl. seiner eigenen Ehe. Dass das nicht ganz einfach werden kann dürfte klar sein.

Mein Fazit:
Sehr interessanter Film, Action und Story sind gelungen und die Effekte auch. Kurzum: ein SciFi Film der auf jeden Fall begeistern wird und der auch gute Schauspieler gefunden hat, die ihre Rohren überzeugend rüberbringen. Der Chef ist genau so gut gewählt wie der Held des Films. Sollte man gesehen haben, ein kleiner Lichtblick am schwachen Himmel dieses Genres.

Hinzugefügt: 15.09.2010

 

Headhunter - The Assessment Weekend

Unter dem Begriff Headhunter stellt man sich immer nur die karrieregeilen Menschen vor, die entdeckt werden und immer wieder den Arbeitsplatz wechseln, wo sie mehr Geld verdienen können. Also eher eine trockene Sache. Dieser Film aber ist weniger trocken, er ist mehr schockierend. Eine Gruppe von 6 Stunden meldet sich nach einer Ansprache eines Japaners per Fernseher zu einem Headhunter Training. Da wissen sie noch nicht, worauf sie sich einlassen werden. Das Training beginnt...

Die Gruppe wird mitsamt einem Führer in die tiefsten Wälder gefahren. Der Wagen verlässt die Gruppe und sie ist inmitten von nichts, haben keine Handys mehr und Empfang gibt es dort sowieso nicht. Also ziehen sie los und fangen auch sehr bald mit meckern an. Eben diese verwöhnten Studenten und Theoretiker, die zwar eine grosse Klappe haben, aber lieber ein 5 Sterne Hotel hätten. Als sie nach einiger Zeit und viel Nörgelei am Camp ankommen, ist es zerstört und verwüstet, kaum Essensvorräte sind vorhanden, und schon geht es weiter mit dem Sinken der Stimmung. Einige Zeit später gibt der Führer dann zu, dass es auch so geplant war und immer wieder erscheint der Japaner vom Anfang in dem Wald.

Diejenigen die schwach sind, fallen einer nach dem anderen raus und der Japaner enthauptet sie. Die Köpfe erscheinen am Schluss nochmals, aufgespiesst am Treffpunkt. Einer in der Gruppe stellt sich als Einzelkämpfer heraus, der lieber sein eigenes Ding durchziehen will und meint er ist der beste. Dass er im Grunde dann Jagd auf die anderen machen soll, wird ihm bewusst gemacht - wieder durch den Japaner. Also beginnt eine mörderische Jagd mit viel Blut und Hinterlist.

Das Ende ist dann eher platt geworden. Die letzte Überlende erreicht gerade so den Treffpunkt. Der Firmenhelicopter landet aber nicht aus Angst, als sie die aufgespiessten Köpfe und das Blut an ihr entdecken. Man denkt sie wird alleine gelassen. Dann aber kommt wieder Japaner und geglückwünscht sie zu der bestandenen Prüfung. Die ominöse Firma hat ihren Mitarbeiter gefunden.

Mein Fazit:
Eine nette Idee, auch gut umgesetzt. Es macht sehr viel Spass mitzufiebern, auch wenn man vor allem am Anfang total genervt ist von manchen der Studenten. Eben das typische in solchen Filmen. Wenn man den Autokennzeichen am Anfang nachgeht, findet das ganze in Potsdam statt und das eigentliche Training dann in den Wäldern in Osteuropa, dort wo keine Menschenseele ist. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, ihn zu sehen.

Hinzugefügt: 15.09.2010

 

Pterodactyl – Urschrei der Gewalt

Hier haben wir mal wieder einen Film aus der Kategorie überlebendes Urzeitmonster, was im grossen und ganzen leider sehr günstig wirkt. Die Effekte sind grossteils aus dem PC und nicht sehr flüssig gelungen. Es sieht zu sehr nach einem PC Spiel aus als nach einem richtigen Film. So kommt auch keine richtige Spannung auf. Auch sieht man mehrmals, wie diese Tierchen auf einem Menschen, einem Haus, dem Boden stehen und die Krallen berühren diesen nichtmal, weil es keinen flüssigen Übergang gibt.

Natürlich spielt auch wieder eine schlanke gut gebaute Blondine mit wie üblich in diesen Filmen. Diese zieht sich aus und geht Schwimmen in einer Umgebung, die sie nicht kennt, wo auch im Wasser was sein könnte. Hier kommt schon der erste Kontakt mit den animierten Monstern zum Vorschein. Hingegen dem weiteren Film, haben diese Übergänge noch relativ gut gepasst und man hatte den leichten Anschein, es könnte etwas werden. Ihre Geschrei aber ist so nervig und so typisch und sie kann auch nie die Klappe halten. Und ratzfatz kam der Umschnitt auf das Zelt und die Haare waren trocken und frisch gestylt – mitten im nichts. Dieser und andere Filmfehler trüben das gesamte Filmerlebnis und auch die guten Soldaten, die die kleine Forschergruppe schlussendlich bis zum Ende schützt, machen es nicht besser. Ganz besonders schlimme Fehler waren am Ende, wo sie angegriffen wurde auf dem Feld und den Felsen und das Retten der Frau – absolute Katastrophe. Auch dass die Monster vorbeifliegen und sie sinnlos in die Richtung schießen wo es herkam, zeigt dass hier nicht viel an der Echtheit gebastelt wurde. Schade, das hätte man auch schöner umsetzen können oder nächstes Mal gleich einen Trickfilm draus machen.

Mein Fazit:
Der Film lohnt sich nichtmal einmalig zum anschauen, da gibt’s weitaus besseres. Es hat auch keinen Sinn die positiven Seiten zu finden, er ist durch und durch billig produziert und man kann da einfach nicht viel erwarten. Im Vorspann wird auch Coolio noch erwähnt, ansonsten lauter unbekannte Namen. Leiht ihn höchstens mal aus der Videothek, zum Kauf würde ich nicht raten.

Hinzugefügt: 15.09.2010

 

Planet Terror

Der komplette Film ist auf alt gemacht. Man sieht zahlreiche Störungen, die man noch von früher kennt, als die alten Filmrollen verwendet wurden. Das verwirrt am Anfang, aber auf die Länge hin bringt es sehr viel Atmosphäre in den Film. Eine gute Idee, gerade bei so einem Actionfilm.

Es beginnt mit einem Ärztepärchen, was sich wundert, dass immer mehr Infektionen in die Klinik kommen und bei vielen nur noch eine letzte Möglichkeit besteht, ihnen zu helfen. Als es immer mehr wurden und sich die merkwürdigen Szenen häufen, legen sie zeitweise ihre privaten Probleme beiseite – zwischendurch aber wird noch in aller Ruhe diskutiert. Und das ist es, was diesen Film so ausmacht. Nicht nur Action oder Mord ist an der Tagesordnung, nein man hat auch regelmäßig etwas zu lachen und das ist gar nicht üblich bei solchen Filmen.

Mehr und mehr entdeckt man auch bekannte Stars und Sternchen wie Bruce Willis, um mal nur ihn zu nennen. Man kennt sie aus anderen Filmen und kann daher immer mehr davon ausgehen, dass dieser Film auch wirklich gut ist.

Natürlich gibt es auch einen Helden, der eine Trefferquote von 150% hat und jeden Bösewicht treffen kann, der am Schluss aber nicht das Mädchen bekommt sondern heldenhaft stirbt, nachdem er alle gerettet hat.

Mein Fazit:
Es wäre zu viel Text, alles zu beschreiben, das nimmt auch die Vorfreude. Schaut ihn Euch an, er macht auf jeden Fall sehr viel Spaß und bringt etwas Abwechslung in den Filmalltag. Egal jetzt ob es um eine preisgekrönte Barbecue Soße oder um die farblich gekennzeichneten Spritzen geht ;)

Hinzugefügt: 15.09.2010

 

Train - Nächster Halt: Hölle

Ein wirklich kranker Film von Anfang an. Bereits im Vorspann sieht man, wie eine Leiche rundherum aufgeschnitten wird, um die Haut zu entfernen und das Innenleben freizulegen, von oben bis unten. Da weiß man gleich, hier sind einige Leute am Werk, die keinerlei Skrupel kennen und denen Menschen egal sind, Hauptsache sie verdienen ihr Geld damit.

Herzstück des Films ist ein russischer Zug, wo eine Gruppe junger Ringer reinkommt, weil sie zu viel gefeiert haben und deswegen den geplanten normalen Zug nicht bekommen haben. Schon am Anfang denkt man sich als Zuschauer, dass die nicht stutzig werden, wenn sie im Zug bezahlen sollen und nachher nicht bezahlen müssen, ja sogar alle Pässe abgeben. Die sind dann verbrannt, nachdem die Verbrecher alles Gesundheitsinfos bekommen haben und so ihre Taten weiterführen können.

Es geht um Organhandel der üblen und illegalen Art. Es werden gesunde Menschen quasi geschlachtet und zerstückelt, um an die Organe zu kommen. Dabei ist den Leuten völlig egal, ob diese noch Leben, ein Bewusstsein haben oder ob sie Schmerzen haben. Als Beispiel wird ein Herz entnommen oder ein Auge. Eiskalt und ohne Reue. Der eine Bösewicht ist ein dickerer und verdammt kräftiger Russe, der angeblich zum Ende hin sogar einen leeren Wagon schieben kann.

Nachdem die meisten der Gruppe bereits tot sind und andere verzweifelt, hält der Zug irgendwo im nirgendwo an und die Tore öffnen sich. Die Patienten werden in eine Art privates Krankenhaus gebracht und dort liegen sie dann, bis sie versorgt werden. Ob sie versorgt werden bei Schmerzen ist eine andere Frage, die neuen Organe wurden noch im OP Wagen im Zug eingesetzt.

Zum Schluss bleibt nur eine von der ganzen Gruppe übrig, die in ein normales Leben zurückkehrt, nachdem sie auch den letzten Bösewicht umgebracht hat bzw. angebunden und der anfahrende Zug hat die Sache dann vollendet. Lustigerweise fragt man sich, wo die abgetrennten Wagons geblieben sind, wenn da plötzlich wieder ein kompletter Zug entlangfahren kann.

Mein Fazit:
Nichts für schwache Nerven. Manche Szenen sind wirklich sehr hart in der ungeschnittenen Fassung und man sollte einen leichten Magen dabei unbedingt vermeiden. Für Fans von Horrorschockern ist es ein interessanter Streifen, der nicht in der Sammlung fehlen sollte. Bitte aber nur ungeschnitten.

Hinzugefügt: 02.09.2010

 

USS Montana - Countdown unter Wasser

Hier haben wir ihn wieder – den typischen U-Boot Film, wie man ihn schon oft gesehen hat. Wiedermal wurde ein neuentwickeltes sogar mit Stealth Technik und natürlich Atomsprengköpfen bestücktes U-Boot auf die Meere losgelassen mit einer Crew, wo niemand gedacht hätte, dass sie dem Land etwas Böses wollen. Der Captain ist völlig krank, hat einen Hirntumor und seine Medikamente, die er der Navy verschwiegen hat, lösen einiges in ihm aus und er beginnt durchzudrehen. Also nimmt das Unheil seinen lauf und seine Mannen und er nehmen das U-Boot in ihre Hände und wollen die Regierungen erpressen.

Natürlich aber gibt es wieder einen eher unscheinbaren Helden an Bord, der zusammen mit einem normalen Navy-Mann aufräumt, die Bösewichte aus dem Weg schafft und zum Schluss das Boot in die guten Hände zurückholt. Was anderes war da auch nicht zu erwarten und die Story an sich ist sehr flach und nicht kreativ.

Mein Fazit:
Muss man nicht gesehen haben, Filme wie Jagd auf roter Oktober waren viel besser besetzt von den Schauspielern her und die Story war nicht so einfach gestrickt wie bei diesem Film hier. Es wirkt wie eine günstige Produktion, keine großen Effekte, im Grunde war der alte Film „Das Boot“ mit ähnlichen Effekten belegt und das ist viele Jahre her. DVD kaufen auf keinen Fall, wer U-Boot Filme mag, kann ihn sich mal ausleihen und dann will man ihn ohnehin nicht mehr Wiedersehen.

Hinzugefügt: 02.09.2010

 

Star Trek 11 - Der Anfang

Endlich gibt es einen Film über die wirklichen Anfänge von Kirk und Co. Das hat immer schon gefehlt und als ein aktueller Film stimmen Effekte und Handlung auch überein. Ein herrliches Spektakel. Es wird beim kleinen Kirk angefangen, unbeugsam und nicht an Regeln haltend und jedem Rockzipfel nachrennend. Eben so ein richtiges kleines Kerlchen dass seine Position im Leben noch nicht gefunden hat. Es wäre nun viel zu viel genaueres zu erläutern, wie seine Geschichte abgelaufen ist, wann er mit wem zusammengetroffen ist, dafür schaut am besten selbst den Film an.

Die Effekte sind sehr groß und vor allem sehr real geworden. Nicht wie billige Produktionen wo man ständig Filmfehler bei Übergängen hat, nein hier sieht man wie Profis arbeiten können mit der heutigen Technik. Der Film ist von 2009 und damit noch sehr neu. Egal ob man gleich zu Anfang die Taten von Kirks Vater sieht oder am Ende, wo das große Finale kommt – jederzeit hat man das Gefühl mittendrin zu sein und nicht nur dabei.

Mein Fazit:
Unbedingt sehenswert. Selbst wenn man kein Trekki ist und sich nie mit den anderen Filmen beschäftigt hat, kommt man hier ohne Probleme mit der Geschichte mit. Spektakuläre Effekte, mehrmals wechselnde Handlung, sympathische Schauspieler – rundum gelungen.

Hinzugefügt: 27.08.2010

 

Watchmen - Die Wächter

Vorab muss man sagen: Der Film hat eine sagenhafte Länge von 149 Minuten ohne den Abspann und man sollte sich in jedem Fall sehr viel Zeit dafür nehmen. Man braucht sie auch, um die gesamte Geschichte mitzubekommen.

Der Film handelt von der alten Superhelden Truppe, den Watchmen, die in den frühen 70er Jahren den Menschen geholfen haben, eben genau das was man von Superhelden erwartet und von Filmen her ausgiebig kennt. Nur eben mit dem alten Stil und altem Stand der Waffen. Sie hatten sich bereits alle zur Ruhe gesetzt und wurden vergessen, die Anzüge verstauben, die Technik verstaubt im Keller und niemand will davon mehr etwas wissen. Sie haben sich entwickelt seitdem oder sind gestorben. Oder wurden eben umgebracht und damit beginnt der Film auch. Ein grober Klotz wurde umgebracht und man fragt sich zu Anfang was soll das und wer ist der andere Kerl mit der Mütze und den sich bewegenden Flecken. Man dachte zuerst er wäre ein Bösewicht, ist er aber nicht, er gehörte auch zu der alten Truppe bzw. deren Nachfahren und ist nur auf der Suche nach der Ursache und gerät dabei selber zwischen die Fronten und wird unschuldig beschuldigt. Mehrere Fallen sind leider nicht ohne bis es ihn erwischt und er auf der Flucht ist und auch enttarnt wird. Man muss dazu sagen, dass sich einige der Truppe freiwillig enttarnt haben, weil sie gejagt wurden von der Polizei und so konnten sie ihr Leben weiterleben ohne gejagt zu werden.

Eine sehr lange Vorgeschichte, bis etwas passiert und Action kommt dauert es lange. Es sind auch ausgiebige Nackt-Szenen dabei, die aber sehr gut ins Bild passen und zu dem Image des Films dazupassen. Düster, alt aber immernoch interessant und geheimnisvoll. Die verbliebenen Helden haben aber nichts eingebüsst, sie sind immernoch so fit wie früher. Egal jetzt ob es der klügste Mensch der Welt ist der alles vorhergesehen hat oder Dr. Manhatten, wo der irreale Wissenschaftler ist, der eine grosse Macht und ein noch grösseres Wissen besitzt. Das Ende ist nachher sehr überraschend und damit hatte man als Zuschauer definitiv nicht gerechnet. Es ist kein Ende wie man es von allen Filmen her kennt, es verbirgt eine Überraschung.

Mein Fazit:
Wer kein Fan von Fantasy ist und einen sehr langem Atem hat, der sollte diesen Film meiden, da gibt es bessere mit zentraler Action und weniger Geschichte drumrum. Hier aber muss man sich auf den Film einlassen und ihn am besten von vorne bis hinten ohne grosse Pause ansehen. Man versteht mit der Zeit immer mehr, was passiert war, passieren wird und worum es eigentlich geht. Wer gut und wer böse ist, wer schlimme Dinge gemacht hat und wer einfach nur normal geblieben ist. Ich finde eine gute Abwechslung zu anderen Filmen, die sich auf jeden Fall lohnt angeschaut zu werden.

Hinzugefügt: 27.08.2010

 

Wicked Lake

Zuerst bin ich froh, dass der Film nicht aus meiner Idee stammt sondern aus der meiner Partnerin. Die hätte mich sonst ganz schnell gefragt, ob ich einen Film mit wenig Kleidung ausgesucht hätte. Denn es ist so: man sieht sehr viel nackte Haut. Eine wahre Freude für einsame Männer oder solche die das toll finden und sich sowas gerne reinziehen.

Die 4 Hexen sind ziemlich aufreizend gekleidet, wenn sie denn mal was anhaben. Es gibt diverse Szenen wo sie ausgiebig nackt zu sehen sind und man sich als Zuschauer fragt, was für ein Genre hat man da eigentlich erwischt, was hat das denn noch mit dem ganzen zu tun. Es geht um Hexen, die mal Urlaub machen in einer Waldhütte, um sich auszutoben und prompt bekommen sie auch das, was ihnen Spass macht. Schon auf dem Weg dorthin verdrehen sie allen Männern ausgiebig den Kopf.

In der Hütte dann kommt dann die "Familie" von Männern vorbei, die zu Anfang des Films zu sehen sind. Einer davon ist ein Verehrer der einen Hexe, ist aber völlig neben sich. Ehrlich gesagt ging mir sein Getue schon zu anfang des Films auf den Keks, es ist einach nervig und raubt den letzten Filmspass. Der aber wurde dann recht schnell kalt gemacht.

Man findet nicht so richtig einen Sinn in dem ganzen Film, es ist einfach nur ein Gemetzel. Und das unlogische an der Sache war, dass sie sich so zieren, als sie sich vor den Männern unter Gewaltandrohung ausziehen sollten. Davor und danach aber tollen sie völlig ohne alles durch die Gegend. Schlussendlich haben sie die Männer dann beseitigt und schienen wieder normal - sofern man das überhaupt so sagen kann.

Mein Fazit:
Für Paare kein guter Film, für einsame Männer die Haut sehen wollen ein guter Film. Und wer einfach hoffte, es geht in Richtung Horror der wird enttäuscht, denn von Horror ist da nicht viel zu sehen. Da hilft es auch nicht, viel Blut zu zeigen oder geschundene Körper, dafür brauchts schon etwas mehr. Die Spannung selbst war auch sehr schnell am Boden, ebenso wie die Vorfreude. Daher sage ich eindeutig: der Film taugt nichts.

Hinzugefügt: 09.08.2010

 

G.I. Joe

Von diesem Film hatte ich mir anfangs gar nichts erwartet. Ich konnte mich nur an die Kinovorschau aus dem Fernsehen erinnern, dass es sich um einen Actionstreifen handelt. Da ich solche Filme sowieso mag, wollte ich ihn also unbeding mal haben.

Der Anfang versetzte einen ins Grübeln, als dem Händler, der mit beiden Seiten Geschäfte machte, die Maske aufgsetzt wurde. Erst viel später im Film wurde dann endlich erwähnt, dass der Bösewicht ein Urahne von demjenigen ist und es war klar. Bis dahin konnte man es sich nur denken, da kurz nach dieser altertümlichen der Film mit Action begonnen hat. Einfach herrlich. Es ist zwar völlig übertrieben in allen Belangen, sowohl die Waffen als auch die Kampfmethoden, die Anzüge für übermenschliche Kräfte, Flugzeuge die 90 Grad Ecken fliegen können ohne mit der Wimper zu zucken, etc. Aber wer weiss schon was die Zukunft mal bringen wird und wir nicht doch soweit kommen.

Bleiben wir bei den Actionszenen: diese sind richtig gut und nur mit einem Soundsystem so richtig zu genießen und die Nachbarn bekommen jeden Schrei und jeden Schuss zudem noch mit. Die Story hinter dem Film ist flach gehalten, da gabs nicht viel kreatives, als das was es schon seit Jahren in der Filmbranche gibt. Eine neuartige Waffe die dazu helfen soll, den Bösewichten zur Gottherrschaft zu verhelfen. Die Umsetzung ist aber gut gelungen und die Zeit verfliegt sehr schnell. Die Dunkelhäutigen haben mal wieder kesse Sprüche auf Lager, so wie man es kennt, und das lockert das ganze sehr schön auf. Die Film ist bis zuletzt spannend und sehenswert.

Mein Fazit:
Diesen Film sollte man als Actionfan auf keinen Fall verpassen. Es sind zwar wie leider üblich auch zwischenmenschliche Szenen und minutenlanges Gerede dazwischen, aber das kann man gut verschmerzen. Schöne Computereffekte, teilweise nicht zu Ende geführt was man an Fehlern sieht, aber wenn man mitfiebert und das ganze am besten werbefrei genießt, dann stört das gar nicht. Schauts Euch an.

Hinzugefügt: 06.08.2010

 

D-War - Dragon Wars

Nachdem man nun einige Drachenfilme sehen musste, die langweilig waren, eine flache Story hatten und im Grunde viel Rauch um nichts geschah, kam nun endlich wieder etwas Abwechslung ins Spiel. Dragon Wars beginnt leider mit viel alter Sprache, welche das Filmerlebnis erheblich stört. Man hat Lust vorzuspulen. Die Geschichte, wie alles begann hätte man auch besser gestalten können. So dass es auch der Zuschauer verstehen kann.

So dachte ich natürlich, dass es wieder ein Reinfall gewesen ist mit dieser DVD. Doch falsch gedacht. Nachdem dieser lange Anfangsspann vorbei ist, beginnt endlich etwas mehr Geschichte damals und in der Gegenwart. Wie so oft ist ein Reporter der Mittelpunkt und muss sich erstmal beweisen darin, was er weiss. Glücklicherweise ist sein Kollege kein Arschloch, sondern jemand der sich mit in das Abenteuer stürzt und sie machen sich auf die Suche nach der Nachfolgerin von damals.

Es zieht sich leider auch hier wieder etwas und der ganze Film ist sehr dunkel gehalten, aber die Action hat begonnen und die Effekte sind bis auf einige Computerfehler auch gut gelungen und schön flüssig. Leider wurden einige Sequenzen im Schnellbildlauf abgespult. Das fällt sofort negativ auf und erinnert an 80er Jahre Serien mit irgendwelchen Maschinen und ähnlichen Dingen. Dennoch aber sind die Effekte gut geworden, sie fesseln. Mit einem richtigen Soundsystem und entsprechender Lautstärke macht es auch viel Spass und spätestens als die Hauptaction in der Stadt beginnt weiss man, es ist eindeutig kein Fantasyfilm, sondern ein Actionstreifen. Genau mein Geschmack und eine gute Mischung.

Das Ende aber kommt etwas unerwartet und schnell und zwischendurch geht einem der Reporter auch auf den Keks mit seiner ständigen Wegrennerei. Hauptsache ihm geht es gut. Er würde sich nicht stellen, doch dann kommt es zum Glück anders als er es geplant hat – die Drachen haben sie sehr schnell wiedergefunden. Nachdem er sich nun wieder Schwächen geleistet hat und die Effekte leider etwas kaschiert wurden, fand man sich schließlich in der grossen Höhle wieder, worum es zu Anfang schon ging. Dort wurde wieder die alte Sprache angewandt, welche der Zuschauer vom Hören her nicht verstehen kann – schade. Auch das hätte man besser machen können. Vom Rumzicken und ständigen Namen rufen des Reporters mal abgesehen war es ein sehr gutes Ende, nochmals mit ordentlichen Actionszenen und viel guter Grafik. Es gefällt und packt einen bis zum Schluss. Ebenfalls passt die Musik des Abspanns hervorragend ins Bild, dass man nicht sofort aufspringt, nein man lässt es noch kurz auf sich wirken.

Mein Fazit:
Ein lohnenswerter Film und eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Drachenfilmen. Wer Action mag ist hier gut bedient und wer Fantasiefiguren mag ebenfalls.

Hinzugefügt: 02.08.2010

 

District 9

In der Vorschau sah man nicht sehr viel, das weckt wenig die Begeisterung, die der Film eigentlich bei mir ausgelöst hat. Anfangs ist die Story sehr mau, man denkt es wird ein langweiliger Streifen wie viele andere auch und dann kommt nach einiger Zeit die Wende, wo es genauer um den eigentlich District 9 geht. Zuvor werden die Ausserirdischen noch behandelt wie Dreck, aber dann kommt die Kehrseite auf den Hauptdarsteller zu und die hat es wahrlich in sich. Erst ab jetzt bemerkt er, wie es denjenigen dort eigentlich geht, wieviele Wesen dort auf engstem Raum zusammengedrängt wurden und was die Menschen mit ihnen machen, nur damit sie ihr Katzenfutter bekommen.

Eigentlich sind die meisten freundlich, wollen keinen Ärger haben, passen auf ihre Familienmitglieder auf. Da ist es doch logisch, dass irgendjemand versuchen wird, einen Weg zurück ins Raumschiff zu finden. Dass es dann dieser eine wahr, konnte man von Anfang an nur ahnen.

Ich fand die eine Stelle sehr traurig, wo der infizierte Mensch in die Luke zu dem gebastelten Schiff gestiegen ist. Der Kleine war unten und total traurig, weil sein Vater fehlte. Und der Mensch hat nichts anderes zu tun, als absolut egoistisch zu reagieren und nachher das Werk des Ausserirdischen zu zerstören – durch blanke Dummheit. Auch nachher die Aktion, wo er ihn zurücklässt unter Waffen und selber mit dem Kampfanzug abhaut war eine blanke Enttäuschung für die Menschheit. Wenigstens dort hat er sich nochmal besonnen und das richtige getan.

Fazit:
Ein rundum gelungener Film, abwechslungsreich und sehr spannend. Ich hatte nicht mit so einer Spannung gerechnet und man dachte in der ersten halben Stunde auch, hier geht’s nur um die reine Jagd auf nicht-menschliche Wesen. Man wird positiv überrascht, da persönliche Schicksacke mit reinspielen dürfen, die ganze abwechslungsreicher machen. Muss man einfach gesehen haben, lohnt sich auf alle Fälle

Hinzugefügt: 27.07.2010

 

REC

Der Film fängt mit einer supernervösen Reporterin an, die alles andere als professionell arbeitet, ständig unruhig und mit ihrem schnellen Reden die Menschen um sich rum an den Rande des Wahnsinns bringt. Nach einer halben Ewigkeit dann passiert endlich mal was und als Zuschauer denkt man, nun geht’s los. Aber weit gefehlt. Eine reine Panikmache, viel Geschrei und aufgeregte Menschen, eine Kameraführung jenseits von gut und böse.

Die Grundidee des Films an sich ist gar nicht so schlecht, aber die Umsetzung ist sehr einfach gemacht worden und das merkt man in fast jeder Szene. Wenn nicht gerade jemand schreit, dann wird in Panik rumgerannt. Gut, dass es dann doch noch viel Blut gibt und ganz zum Schluss hin eine kleine Erklärung für die ganze Infektion kommt. Das Ende allerdings ist so schnell gesehen, dass man enttäuscht ist.

Die Spannung ist angestiegen und dann – Ende und Abspann. Keine weiteren Rettungsmassnahmen, kein Weiterspielen der Story, alle sind tot und man weiss nun nicht, ob die Infektion weitergeht ausserhalb des Hauses oder nicht.

Fazit:
Man regt sich als intensiver Zuschauer extrem über die nervige und niemals die Klappe haltende Reporterin auf, die sich aufführt wie eine 15jährige und die keinerlei Nervenstärke hat. Muss man ihn gesehen haben? Eindeutiges nein, man verpasst nicht viel und das Geld, um die DVD zu kaufen sollte man in bessere Filme stecken.

Hinzugefügt: 27.07.2010

 

 

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